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Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Lehrstuhlvertretung Dogmatik/Dogmen-geschichte an der WWU Münster
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda, Theologiestudent

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Unsere aktuelle Ausgabe 3/2015 zum Thema
«Kenosis: Die Macht der Ohnmacht»
mit folgenden Beiträgen:
Editorial
Tobias Mayer
KENOSIS: DIE MACHT DER OHNMACHT

...in den Augen jeder Metaphysik [...] etwas Unmögliches, so unmöglich
wie eine Art Selbstmord Gottes zu sein scheint;
und doch ist das die wahre Wahrheit, Deus seipsum exinanivit.
Maurice Blondel

Die Verlassenheit des Herrn am Kreuz ist die Entleerung des Meeres der Gottheit:
die Abgründe, formlos und grausam enthüllt, starren zum Himmel.
Hans Urs von Balthasar

Der Christuspsalm im Philipperbrief erzählt eine erstaunliche Gottesgeschichte: Gott selbst habe sich seiner Gottheit frei entledigt und entleert, um der sterblichen Knechtsgestalt der Menschen gleich zu werden. Was die Theologie unter dem Begriff «Kenosis» fasst (Phil 2, 7a: ἑαυτὸν ἐκένωσεν – «er machte sich selbst leer»), meint einen Akt der Hingabe, der Selbstentäußerung, ja der Erniedrigung.

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Leseprobe 1
Hans-Ulrich Weidemann
«DER IN GOTTESGESTALT WAR»

Zur Theologie des Christuspsalms (Phil 2, 6–11)


«Habt unter euch das im Sinn, was auch in Christus Jesus (zu sinnen angemessen ist)» (Phil 2, 5). Mit diesen Worten leitet Paulus den sog. Christushymnus Phil 2, 6–11 ein. Aus den voran- stehenden Versen 2, 1–4 wird deutlich, dass der Apostel in seiner Gemeinde gegenseitige Acht- samkeit und Dienen verwirklicht sehen will. Den anderen höher einschätzen als sich selbst, seine Interessen als die eigenen akzeptieren – dieses im Verhalten sich manifestierende «Sin- nen» (φρονεῖν) entspricht laut Paulus dem Sein «in Christus Jesus». In diesen Zusammenhang platziert der Apostel das Wort ταπεινοφροσύνη (2, 3), das erst im 1. Jahrhundert n. Chr. belegt ist und von Autoren wie Josephus, Epictet und Plutarch rein negativ im Sinne von «Unterwürfig- keit» benutzt wird. Gegen eine Übersetzung des von Paulus zweifellos positiv gemeinten Begriffs mit «Demut» hat sich mit Recht Wolfgang Schenk gewandt.

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Leseprobe 2
Gisbert Greshake
MISSION UND KENOSIS

Ein Grundgedanke Albert Peyriguères


Um Albert Peyriguère ist es in den letzten Jahrzehnten still geworden, mindestens in den deutschsprachigen Ländern. Während noch in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts im Zusammenhang mit dem damaligen lebhaften Interesse an Charles de Foucauld auch Peyriguère «entdeckt» wurde und drei seiner Schriften auch eine Übersetzung ins Deutsche fanden, kennen heute nur noch wenige seinen Namen, geschweige denn seine geistlichen Impulse. Bevor darum im Folgenden eine wichtige geistliche Einsicht Peyriguères zum Thema «Kenosis» entfaltet werden soll, ist es angesichts seines heutigen «Vergessenseins» wohl angebracht, einige biographische Notizen vorauszuschicken.
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Leseprobe 3
Ludger Schwienhorst-Schönberger
DIE RÜCKKEHR MARKIONS

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragNach der Schoa hat mit einer gewissen Verzögerung in allen christlichen Konfessionen ein theologisch breit angelegter Prozess eingesetzt, der sich kritisch mit der Frage nach einem offenkundigen oder verborgenen Antijuda- ismus in der christlichen Tradition auseinandersetzt. In der katholischen wie der evangelischen Theologie gibt es kaum ein Fach, das sich von dieser Frage nicht hat in Anspruch nehmen lassen. Die theologische Aufarbeitung eines tatsächlichen oder vermeintlichen christlichen Antijudaismus ist zudem ein Beispiel für eine gelungene Interaktion und Konvergenz von Theologie und kirchlichem Lehramt respektive Kirchenleitungen. Im Grundsatz ist die Übereinstimmung bei diesem Thema sehr hoch. Jede Form von Antijudaismus ist aus christlicher Sicht zu verwerfen

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