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Titelcover der aktuelle Ausgabe 4/2014 – klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Lehrstuhlvertretung Katholische Theologie und Religionspädagogik, PH Heidelberg
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda, Theologiestudent

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Unsere aktuelle Ausgabe 4/2014 zum Thema
«Christenverfolgung»
mit folgenden Beiträgen:
Editorial
Hans Maier
GLOBALE VERFOLGUNG

Christenverfolgung – das schien bis vor kurzem noch ein rein historisches Stichwort zu sein: in erster Linie auf das Römische Reich bezogen, auf die Kaiser vor Konstantin, welche die junge Gemeinschaft der «Christianer» (die man lange für eine jüdische Sekte hielt) in den ersten Jahrhunderten mit Pogromen, Prozessen und grausamen Tötungen überzogen.

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Leseprobe 1
Volker Kauder
POLITIK FÜR RELIGIONSFREIHEIT
Über die Bedeutung eines Rechtes auf Religionswechsel
Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten Beitrag
Die jährliche Untersuchung des Pew-Forschungsinstitutes zur Rolle der Religion im öff entlichen Leben weltweit belegt in ihrer jüngsten Ausgabe eine bedrohliche Tendenz: Die Zahl der Länder, in denen Menschen aus religiösen Gründen Gewalt angetan wird, hat einen erneuten Höchststand erreicht. Damit setzt sich ein jahrelanger, trauriger Trend in der Statistik fort. 2012 wurden bereits in einem Drittel der 198 untersuchten Staaten und Territorien religiöse Spannungen auf hohem Stand verzeichnet, während dies 2007 noch bei einem Fünftel der Fall war. Der dramatischste Anstieg zeichnete sich dabei im Nahen Osten und Nordafrika ab.
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Leseprobe 2
Andreas Merkt
VERFOLGUNG UND MARTYRIUM IM FRÜHEN CHRISTENTUM
Mythos, Historie, Theologie

Sind die Christenverfolgungen der Antike weitgehend ein Mythos, die Geschichten über die Märtyrer eine Erfi ndung? Das jedenfalls behauptet Candida Moss, eine junge katholische Professorin für frühes Christentum an der Notre Dame University, in ihrem 2013 erschienenen Buch The Myth of Persecution: How Early Christians Invented a Story of Martyrdom. «The idea of the persecuted church is almost entirely the invention of the 4th century and later». Ja mehr noch: Die Selbststilisierung zu Opfern habe der Diff amierung und Dämonisierung der religiös Anderen, der Heiden, Juden und Häretiker, gedient und damit letztlich deren Verfolgung legitimiert. Genau der gleiche Mechanismus lasse sich derzeit bei radikalen Christen in den USA beobachten: Man erklärt sich für verfolgt und rechtfertigt damit den Kampf gegen andere.

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Leseprobe 3
Thomas Söding
«HUNDE, WOLLT IHR EWIG LEBEN?»
Eine Diskussion über Jesus und die Kyniker

Nach dem Markus- und dem Matthäusevangelium kommt Jesus auf seinen Wanderungen auch in das Gebiet von Tyros und Sidon, schon damals nicht mehr in Israel gelegen, sondern im Libanon. Dort spielt eine denkwürdige Geschichte (Mk 7, 24–30). Wenn sie nicht wahr ist, ist sie gut erfunden. Die Hauptperson ist eine Frau, eine Griechin, eine Heidin, eine Syrophönizierin, also eine Ureinwohnerin des Landes, vor allem aber: eine Mutter. Jesus will lieber incognito bleiben; aber sie dringt zu ihm vor, weil sie von einem einzigen Wunsch beseelt ist: dass er ihre kranke, besessene Tochter heilt. Jesus aber lässt sie abblitzen: «Lass zuerst die Kinder sattwerden, denn es ist nicht gut, den Kindern das Brot zu nehmen und es den Hunden vorzuwerfen» (Mk 7, 27). Unsympathischer kommt Jesus selten rüber. Der Kinderfreund fährt seine Stacheln aus. Was er ins Bild setzt, ist klar – bei Matthäus wird es explizit: «Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt» (Mt 15, 24).

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