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Titelcover der aktuelle Ausgabe 6/2016 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Lehrstuhlvertretung Dogmatik/Dogmen-geschichte an der WWU Münster
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda, Theologiestudent

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Unsere aktuelle Ausgabe 6/2016 zum Thema
«Christus und die Zeit»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Peter Henrici
«DIE ZEIT IST MEHR WERT ALS DER RAUM»

So lautet das erste der vier sozialethischen Prinzipien, die Papst Franziskus in seinem Schreiben Evangelii gaudium für den «Aufbau eines Volkes in Frieden, Gerechtigkeit und Brüderlichkeit» (Nr. 221) aufstellt. Es führe dazu, eher «Prozesse in Gang zu bringen anstatt Räume zu besetzen» (Nr. 223). Das Prinzip ist dem Papst so wichtig, dass er es auch in seinen anderen großen Schreiben, Laudato si’ (Nr. 178) und Amoris laetitia (Nr. 261) ausdrücklich erwähnt.

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Leseprobe 1
Helmut Hoping
EWIGKEIT
Notizen zur Zeit Gottes

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten Beitrag
Jesus ist zugleich der ewige Sohn des Vaters, der,
in der Erfahrung zeitlichen Daseins und Leidens und Sterbens,
etwas erlebt, was er nicht als Gott erlebt hat,
der somit – wir müssen hier stammelnd und übertragen reden –
in den Raum des ewigen Lebens eine zeitliche Erfahrung einschreibt.
Hans Urs von Balthasar

I

Zum Leben Gottes gehört seine Ewigkeit. Der metaphysische Theismus hat diese mehr oder weniger streng als Zeitlosigkeit, als Negation von Zeit verstanden. Die Aporien, die damit verbunden sind, traten in der Krise des metaphysischen Gottesgedankens deutlich zu Tage. Ein zeitlos existierender Gott wäre ein radikal transzendenter Gott und nicht der Gott, der seiner Schöpfung gegenwärtig ist, der sich als geschichtsmächtig erweist und in Jesus von Nazareth Mensch geworden ist. Die moderne Theologie hat sich um eine der christlichen Offenbarung angemessenere Bestimmung des Verhältnisses von Ewigkeit und Zeit bemüht. Karl Barth forderte, den theologischen Begriff der Ewigkeit Gottes «aus der babylonischen Gefangenschaft des abstrakten Gegensatzes zum Zeitbegriff» zu befreien.

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Leseprobe 2
Christian Stoll
DER ESCHATOLOGISCHE VORBEHALT

Zum dialektischen Ursprung einer theologischen Denkfigur


Die Rede vom «eschatologischen Vorbehalt» ist in der Theologie weit verbreitet. Das gilt für den deutschen Sprachraum ebenso wie für den romanischen («riserva escatolgica», «réserve eschatologique» etc.) und den englischen («eschatological proviso»). Meist begegnet er in Darstellungen zur neutestamentlichen Eschatologie oder im Umfeld der Debatte um eine politische Theologie. Häufig ist er mit einer anderen weit verbreiteten Redeweise verknüpft: Der eschatologische Vorbehalt bezeichnet dann ein «Spannungsverhältnis », das dadurch zustande kommt, dass das Eschaton durch Jesus Christus und die neutestamentliche Heilsbotschaft «schon» angebrochen ist, aber bis zu seiner Wiederkunft «noch nicht» voll verwirklicht ist.

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Leseprobe 3
Konrad Schmid
CHRISTENTUM OHNE ALTES TESTAMENT?

Christentum ohne Altes Testament? Das ist eine Frage, die etwas Verwegenes, ja Abseitiges hat, aber offenbar doch nicht so absurd ist, als dass sie nicht gestellt werden könnte oder – das möchte ich hier gleich zu Beginn betonen – nicht gestellt werden dürfte. Das Christentum hat sich seit dem 2. Jh. n.Chr. auf die Philosophie, auf die Wissenschaft eingelassen und es hat wie keine andere Religion Theologie ausgebildet, die dem kritischen Denken und auch dem Hinterfragen von Selbstverständlichkeiten verpflichtet ist. Deshalb kann, soll und muss das Christentum auch grundsätzliche Fragen stellen und thematisieren – natürlich mit offenem Ausgang.

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