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Titelcover der aktuelle Ausgabe 6/2015 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Lehrstuhlvertretung Dogmatik/Dogmen-geschichte an der WWU Münster
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
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Anton SvobodaAnton Svoboda, Theologiestudent

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Unsere aktuelle Ausgabe 6/2015 zum Thema
«Armut»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Christian Stoll
ARMUT

Papst Franziskus hat in den nicht einmal drei Jahren seiner Amtszeit die Armut neu als Zentral- thema des Christentums zu Bewusstsein gebracht. Von Anfang an hat er weithin beachtete Zeichen gesetzt: angefangen bei der Namenswahl, die an den poverello aus Assisi erinnert, über den demonstrativen Verzicht auf zeremoniellen Pomp oder die Fußwaschung in einem römischen Gefängnis am Gründonnerstag, bis hin zu seinem Besuch auf Lampedusa, die auch in der säkularen Öffentlichkeit große Resonanz hervorgerufen hat.

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Leseprobe 1
Georg Braulik
EINE GESELLSCHAFT OHNE ARME
Das altorientalische Armenethos und die biblische Vision


Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten Beitrag1. Die Sorge für die Armen im Alten Orient und in Israel

Bei Grabungen in Khirbet Qeiyafa wurde 2008 ein Ostrakon, eine beschrif- tete Tonscherbe, entdeckt. Der Fundort, eine von Mauern umgebene israe- litische Verwaltungsstadt, liegt 27 km südwestlich von Jerusalem im Grenzgebiet zwischen Judäa und dem Philisterland. Die nur bruchstückhaft erhaltene Tinteninschrift auf dem Ostrakon ist einzigartig. Sie stammt aus dem 10. vorchristlichen Jahrhundert, aus der Zeit König Davids. Vielleicht handelt es sich um eine Schülerübung. Einige Schriftzeichen lassen sich nur hypo- thetisch rekonstruieren. Gershon Galil von der Universität Haifa hat – mit manch diskutabler Lesart – die folgende Übersetzung des Ostrakons vorgeschlagen:

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Leseprobe 2
Olivier Boulnois
DIE HÖCHSTE ARMUT

Brennpunkte des franziskanischen Armutsstreits


Franz von Assisi kam in einer der damals reichsten Städte Mittelitaliens zur Welt, in einer gut- situierten bürgerlichen Familie und in der Epoche der anhebenden Verstädterung im Abendland. Man begann, mehr Güter zu produzieren als lebensnotwendig und die Handelsbeziehungen und der interkulturelle Austausch mehrten sich.

Die freiwillige Armut galt seit Beginn des Mönchtums als Nachahmung des Lebens der Urgemein- de (Apg 2 und 4). Für die Mönche bestand sie in den drei Gelübden des Gehorsams, der Keusch- heit und der Armut, welche als Verzicht auf eigene Güter und auf zeitliche Macht verstanden wurden.
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Leseprobe 3
Annette Schleinzer
«ARMUT ZU LEBEN IST EINE ECHTE KIRCHLICHE AUFGABE»
Anregungen aus der Begegnung mit Madeleine Delbrêl (1904–1964)

«Um das Evangelium zu verkünden, muss man selbst arm werden. Nicht eine arme Welt ist das Hindernis für die Ausbreitung des Evangeliums, sondern die reichen Bezirke der Kirche.» Als Madeleine Delbrêl diesen Satz im Jahr 1951 schrieb, lebte sie schon fast zwanzig Jahre in Ivry, einer kommunistisch regierten Arbeiterstadt in der Pariser Banlieue. Zusammen mit ein paar Gefährtinnen versuchte sie dort, «Christus lebendig werden zu lassen mitten in einer Welt, in der er unbekannt ist.»

Von ihrer Herkunft her war das alles andere als naheliegend. Aus bürgerlichem Hause stam- mend, war sie in ihrer Jugend eine überzeugte Atheistin. Eine künstlerische oder auch philo- sophische Karriere schien vorgezeichnet zu sein. Doch eine tiefe Lebenskrise leitete die Wende ein: «Ich habe geglaubt, dass Gott mich gefunden hat» – so beschreibt sie, was ihr widerfahren ist. Immer wieder spricht sie von einem «Übergang vom Tod zum Leben», von einem «unerhör- ten Glück», das sie fortan mit anderen teilen wollte.
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