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Titelcover der aktuelle Ausgabe 2/2015 – klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Lehrstuhlvertretung Dogmatik/Dogmen-geschichte an der WWU Münster
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda, Theologiestudent

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Aus aktuellem Anlass:
«Die Rückkehr Markions»
Ein Beitrag zur Debatte um die Thesen von Notger Slenczka und den Stellenwert des Alten Testaments.
Von Ludger Schwienhorst-Schönberger

Jede Form von Antijudaismus ist aus christlicher Sicht zu verwerfen. Diese Einstellung prägt den christlich-jüdischen Dialog, der trotz vereinzelt immer wieder auftauchender Irritationen aufs Ganze gesehen eine Erfolgsgeschichte ist. Doch in welchem Licht ist aus christlicher Sicht das Alte Testament zu lesen? Es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die unausgesprochenen Fragen und Probleme zu radikalen und vielleicht unliebsamen Schlussfolgerungen führen. Dies ist nun geschehen, und zwar in einem Beitrag des an der Berliner Humboldt-Universität lehrenden evangelischen Theologen Notger Slenczka...

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Unsere aktuelle Ausgabe 2/2015 zum Thema
«Das Auge Gottes»
mit folgenden Beiträgen:
Editorial
Jan-Heiner Tück
DAS AUGE GOTTES

Vergesst Big Brother – Google ist besser!
Mathias Döpfner

Wenn wir uns gewärtig machen, dass Gott uns umfassend zuschaut,
wären wir alle total besänftigt.
Peter Handke

Die Maßnahmen zur Absicherung der Freiheit sind dabei, genau diese Freiheit schleichend auszuhöhlen und zu gefährden. Seit Jahren schon werden Daten in unvorstellbarer Menge aufgezeichnet, gesammelt und archiviert. Geheimdienste, aber auch Internetgiganten wissen mehr von uns, als uns lieb sein kann, zumindest dann, wenn wir von den Mitteln der elektronischen Kommunikation Gebrauch machen – und wer täte das nicht?

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Leseprobe 1
Johannes Hoff
DIESSEITS DES PANOPTISCHEN «BLICKS VON NIRGENDWO»
Das «Schauen Gottes» bei Nikolaus von Kues
Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragIm Jahre 1453 übersandte der Renaissancephilosoph Nikolaus von Kues den Benediktinermönchen des Klosters Tegernsee ein Buch «Über das Schauen Gottes» (De visione Dei), das als Kulminationspunkt christlicher Meditationen über die mystische Schau Gottes gelten kann. Ausgehend von einer Meditation über die göttliche Vorsehung und die übernatürliche Bestimmung menschlicher Freiheit, Gott zu schauen (c. 3–16), führt diese Schrift geradewegs ins Zentrum der philosophischen Theologie des Cusaners: zu einer Betrachtung der vollkommenen Liebe des dreieinigen Gottes (c. 17–18) und der Liebe zu Jesus Christus (c. 19–25), in der sich die natürliche «Weisheitsliebe» (philo-sophia) des Menschen vollendet.

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Leseprobe 2
Justina Metzdorf
DAS «AUGE GOTTES» IN DEN PSALMEN

«Sollte der nicht sehen, der das Auge geformt hat?» – Mit diesem Vers aus Psalm 94 grenzt Ambrosius von Mailand (339–397) das biblisch-christliche Verständnis von Gott als dem Schöpfer der Welt gegen jenen philosophischen Gottesbegriff ab, dessen Gott mit der Welt nichts zu tun hat, entweder weil er es nicht will oder weil er es nicht kann. Der Gott der Philosophen, so schreibt Ambrosius in seinem großen Entwurf zur christlichen Ethik «Über die Pflichten», kümmere sich nicht um die Welt, weil er entweder kein Interesse an ihr habe, oder weil er die Welt gar nicht wirklich kenne, da ihm das Wissen um sie fehle. Um dagegen zu zeigen, dass der Schöpfer der Welt eine sorgende und wissende Beziehung zu seiner Schöpfung hat, und dass das Gottesbild der Philosophen im Grunde einem «Gott» nicht angemessen ist, greift Ambrosius auf Psalm 94, 9 zurück und bindet diesen Psalmvers in einen Kontext ein, in dem er das «Sehen» Gottes als einen Symbolbegriff für das schöpferische Handeln Gottes, für sein Heilswirken an der Welt und an den Menschen deutet.

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Leseprobe 3
Robert Vorholt
SEHEN UND ERBARMEN
Der Blick Jesu im Spiegel des Lukasevangeliums

Das Lukasevangelium profiliert – im Anschluss an seine markinische Vorlage, aber deutlicher als Matthäus – eine Theologie des Weges Jesu. Es sind nicht einfach nur geographische Routen, die nachgezeichnet werden, um die im Evangelium geschilderten Begebenheiten der Jesusgeschichte wie Perlen einer Kette an ihnen aufzuhängen. Im Gegenteil: Die Bahnen, auf denen Jesus wandelt, und auf denen ihm seine Jüngerinnen und Jünger folgen sollen, sind als solche bereits theologisches Programm. Lukas will zeigen, wie entschieden Gott in Jesus den Weg zu den Menschen wählt. Nichts daran ist dem Zufall geschuldet. Alles folgt einem ewigen Plan. Der Weg Jesu hat heilsgeschichtliche Bedeutung. Jesus geht ihn nicht blind, sondern sehenden Auges. Auch das ist keine narrative Petitesse. Der klare Blick Jesu, den Lukas über das ganze Evangelium hinweg immer wieder aufscheinen lässt, spiegelt das helle, unnachahmliche Licht Gottes, das ihn erfüllt und seine Sendung begründet.


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