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Titelcover der aktuelle Ausgabe 4/2016 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Lehrstuhlvertretung Dogmatik/Dogmen-geschichte an der WWU Münster
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda, Theologiestudent

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Unsere aktuelle Ausgabe 4/2016 zum Thema
«Ego»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Julia Knop
ICH – AMBIVALENZEN UND IDENTITÄTEN

Namen zeigen an, woher jemand kommt und wohin er gehört. Der Nachname ist hierzulande der Familienname: Er verweist auf den primären Sozialraum seines Trägers, auf seine Ursprungsfamilie, und markiert nach einer Heirat gegebenenfalls die Zugehörigkeit bzw. Gründung eines neuen Sozialverbundes, der wiederum die Herkunft der nächsten Generation bestimmen wird. Während der Familienname verbindet, macht der Vorname den Unterschied. Er identifi ziert einen Menschen innerhalb seiner Familie. Denn der Mensch ist nicht nur Kind seiner Eltern, sondern auch ein Jemand, den man individuell benennen, ansprechen und rufen kann.

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Leseprobe 1
Hans Joachim Höhn
AUF DER SUCHE NACH DEM «WAHREN» ICH
Erkundungen in säkularen und religiösen Szenen

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragWer eine Umfrage startet und erkunden will, was junge Menschen antreibt und worauf sie erpicht sind, kann seit 20 Jahren immer wieder hören: Eigenes Geld, eigene Wohnung, eigenes Auto – vor allem aber: ein eigenes Leben. Dass nur ein eigenes Leben ein gelungenes Leben kann, wissen aber auch die Älteren. Bis in die letzte Phase ihres Daseins wollen sie selbstbestimmt leben. Und selbst über ihren Tod wollen sie verfügen. Selbstbehauptung und Selbstverantwortung nehmen auf ihrer Werteskala die vordersten Ränge ein. Vor dem eigenen Tod ist das eigene Leben gefragt – und ebenso fraglich. Denn es ist keineswegs ausgemacht, worauf es im Leben vor dem Tod ankommt. Erst recht stellt sich eine erhebliche Verlegenheit ein, wenn es gilt, in einem eigenen Leben das Eigene zu leben. Steht dahinter die Aufforderung zur Durchsetzung eigener Interessen und Bedürfnisse inklusive der Beanspruchung einer erheblichen Bein- und Ellbogenfreiheit?
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Leseprobe 2
Alex Lefrank
NICHT MEHR ICH, SONDERN CHRISTUS IN MIR (GAL 2, 20)

Ignatianische Impulse als Anleitung zum Ich


Wenn man ernst nimmt, was Geschaffen-Sein heißt, kann einem aufgehen, welches Wagnis es war, dass Gott Menschen erschaffen hat. Denn Mensch- Sein ist Person sein: Ich sein, Zentrum von eigenem Wollen, von selbst-verantworteter Freiheit. Und das bei gleichzeitiger vollständiger Abhängigkeit vom Concursus divinus, vom ständigen Im-Dasein-Gehalten-Sein durch den göttlichen Schöpfer. Irgendwie stehen sich dann doch zwei Macht- Zentren gegenüber: das göttliche und das geschaffene.

So betrachtet, ist schon die Schöpfung ein ungeheures Geheimnis. Jedenfalls wenn wir es von unserer Erfahrung mit Macht her betrachten. Diese Erfahrung besagt: Wenn es verschiedene Macht-Zentren gibt, dann ist mit Konflikt zu rechnen.
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Leseprobe 3
Julia Knop
LEBEN UND LEHRE IM LICHT DES EVANGELIUMS

Das nachsynodale Schreiben «Amoris laetitia» von Papst Franziskus


Das nachsynodale Schreiben Amoris laetitia, das Papst Franziskus am Josefstag 2016 unterzeichnet und am 8. 4. 2016 in acht Weltsprachen veröffentlicht hat, ist etwas Besonderes. Auf dem Schreibtisch entstanden, ist es doch kein Schreibtischwerk. Es ist Resultat eines komplexen Beratungsprozesses, aber doch kein typisches Kommissionspapier, das bald nach seiner Veröffentlichung in Schubladen und Archiven zu verschwinden droht. Obgleich es Stimmen unzähliger Gläubiger zusammenführt und das Votum von 360 Synodalen umfänglich zitiert, ist es kein fauler Kompromiss zur Beruhigung aller Gemüter. Im Gegenteil: In Amoris laetitia zeigt sich, wie Beratung und Entscheidung, gesamtkirchliche Synodalität und päpstliche Verantwortung, Dezentralisierung und die Stärkung kirchlicher Einheit in eine beispielhafte Balance kommen können.
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