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Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Lehrstuhlvertretung Dogmatik/Dogmen-geschichte an der WWU Münster
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda, Theologiestudent

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Unsere aktuelle Ausgabe 4/2015 zum Thema
«Flucht und Vertreibung»
mit folgenden Beiträgen:
Editorial
Holger Zaborowski
FLUCHT UND VERTREIBUNG

Flucht und Vertreibung durchziehen die Menschheitsgeschichte bis in die Gegenwart hinein. Manchmal führt eine Naturkatastrophe dazu, dass Menschen, ihre Heimat verlassen. Oft vertreiben Menschen andere Menschen. Kriege, politische Konflikte oder wirtschaftliche Ungerechtigkeit zwingen Tausende, ihre angestammte Heimat zu verlassen und sich auf die Flucht zu begeben – zumeist ins Ungewisse hinein.

Wer auf der Flucht ist, verliert mehr als nur sein Haus. Er verliert Freunde und Nachbarn, manchmal die Familie, ein erinnerungsvolles Umfeld, eine vertraute Landschaft, den Geschmack lieb gewonnener Speisen, das gewohnte Klima.

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Leseprobe 1
Thomas Söding
DAS REFUGIUM DES MESSIAS
Die Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten

1. Jesus, der Ägypter
In seinen Disputen mit dem gelehrten Celsus, einem frühen Kritiker des Christentums, muss sich Origenes mit dem Vorwurf auseinandersetzen, Jesus sei ein halber Ägypter gewesen (contra Celsum I 28.38.66). Der griechische Philosoph referiert eine jüdische Stimme, die eine doppelte Anklage erhebt. Die eine Anschuldigung triff t den Erwachsenen: Jesus sei ein Armutsfl üchtling gewesen, der sich am Nil als Tagelöhner habe durchschlagen müssen und sich nur mit Zaubereien über Wasser habe halten können, mit denen er später vergeblich in Israel Eindruck hätte schinden wollen (c. Cels. I 28.38; vgl. I 68); die andere Kritik betrifft das Kind: Die Flucht nach Ägypten beweise, dass weder Jesus über göttliches Wissen verfüge, noch Gott seine schützende Hand über die Familie gehalten habe, um drohendes Unheil abzuwenden; beides wäre aber unbedingt zu erwarten gewesen, wenn tatsächlich der Messias in Lebensgefahr geraten wäre (c. Cels. I 66).

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Leseprobe 2
Martin Kirschner
EUROPA VON DER PERIPHERIE HER DENKEN

Die Reden von Papst Franziskus als Anstoß einer politischen Kultur der Compassion und des transversalen Dialogs


Wenn ich von Peripherie spreche, spreche ich von Grenzen. Normalerweise bewegen wir uns in Räumen, die wir auf irgendeine Weise kontrollieren. Das ist das Zentrum. […] Es ist eine Sache, die Wirklichkeit vom Zentrum her zu sehen, und eine andere Sache, sie vom äußersten Ort her zu sehen, an den du gelangt bist. ... Die Wirklichkeit sieht man besser von der Peripherie als vom Zentrum aus.

Der Aufruf, an die gesellschaftlichen und existenziellen Peripherien zu gehen und von dort einen neuen Blick auf die Wirklichkeit zu gewinnen, bildet ein Grundmotiv im Pontifi kat von Papst Franziskus.

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Leseprobe 3
Martin Schneider / Hans Tremmel
AUCH FLÜCHTLINGE HABEN RECHTSANSPRÜCHE
Was aus sozialethischer Sicht im Asylrecht geboten ist

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragDas grundlegendste Menschenrecht ist das «Recht, Rechte zu haben». Mit diesem Diktum brachte Hannah Arendt auf den Punkt, dass für den Einzelnen Menschenrechte nur dann einen Wert haben, wenn er einer Rechtsgemeinschaft angehört, die ihm seine Rechte auch wirklich garantiert. Staatenlose sind demgegenüber der Gefahr ausgesetzt, faktisch weitgehend rechtlos zu sein. Denn Flüchtlinge sind zwar grundsätzlich wie alle Menschen Träger von Menschenrechten, solange sie sich aber zwischen den Staaten bewegen, gibt es kaum eine verbindliche Instanz, die ihre Rechtsansprüche durchsetzen kann oder will.

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