zur StartseiteZugang für Abonnenten
Startseite
Titelcover der aktuelle Ausgabe 1/2015 – klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Lehrstuhlvertretung Dogmatik/Dogmen-geschichte an der WWU Münster
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda, Theologiestudent

Lesen Sie hier
 
Ausgaben-Index 1972 bis heute
Chronologisch- thematische Liste aller Hefte von 1972-heute
Autoren-Index 1972 bis heute
Alphabetische Liste aller Autoren und Ihrer Artikel
Unsere aktuelle Ausgabe 1/2015 zum Thema
«Vater unser im Himmel»
mit folgenden Beiträgen:
Editorial
Tobias Mayer
AUS DEM GESPRÄCH DES SOHNES MIT DEM VATER
Vaterunser I

Vater – eigentlich genügt ein Wort. Was in den fünf Lettern liegt, kann in unzähligen Büchern beschrieben werden und trägt doch nicht. Jeder, der es einmal emphatisch gesprochen hat, weiß das. Und jeder, an den es gerichtet war, weiß es erst recht. Unnötig, viele Worte darüber zu verlieren. Das Wort spricht für sich selbst. Voller Ausdruckskraft und Ambivalenz enthält es verdichtet Welten von Töchtern, Söhnen und Vätern, verschwiegene Welten, die allein Sprecher und Adressat vorbehalten sind.

Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 1
Ludger Schwienhorst-Schönberger
GOTT ALS MUTTER?
Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten Beitrag1. Die Verdrängung des Weiblichen im Gottesbild der Bibel?

Im hebräischen Alten Testament wird Gott insgesamt 17-mal als «Vater» (ab) bezeichnet. Davon beziehen sich zehn Belege auf die Vaterschaft Gottes im Hinblick auf das Volk (Dtn 32, 6; Ps 68, 6; Jes 63, 16 [zweimal]; 64, 7; Jer 3, 4.19; 31, 9; Mal 1, 6; 2, 10). Fünfmal wird Gott als Vater des davidischen Königs bezeichnet (2 Sam 7, 14; Ps 89, 27; 1 Chr 17, 13; 22, 10; 28, 6). Zweimal wird Gott mit einem Vater verglichen (Spr 3, 12; Ps 103, 13). In Ps 68, 6 erscheint er als Vater der Waisen. Dreimal wird die Beziehung zwischen Gott und seinem Volk mit dem Verhältnis eines Mannes (isch) zu seinem Sohn verglichen; das Wort «Vater» kommt hier nicht vor (Dtn 1, 31; Dtn 8, 5; Mal 3, 17).

Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 2
Jan-Heiner Tück
«DER VATER WÄRE OHNE DEN SOHN NICHT VATER»
Zur Revolution des Gottesbegriffs auf dem Konzil von Nicaea 325


Christoph Kardinal Schönborn zum 70. Geburtstag

Man kann den arianischen Streit um die Gottheit des Sohnes zugleich als Kontroverse um die Frage lesen, ob Gott wirklich Vater genannt zu werden verdient oder nicht. Wenn nämlich der Sohn ein Geschöpf ist und durch einen unüberbrückbaren Abgrund von der Transzendenz Gottes getrennt ist, wie Arius gelehrt hat, dann kann Gott allenfalls im Modus bildlicher Rede Vater genannt werden – so wie in anderen Zusammenhängen der Schöpfergott auch als «Vater aller Dinge» bezeichnet werden kann. Wenn Gott hingegen den Sohn von Ewigkeit her zeugt und der Sohn nicht nur aus dem Willen, sondern aus dem Wesen des Vaters stammt, wie das Konzil von Nicaea definiert hat, dann hat die Rede von Gott, dem Vater, ein theologisches Fundament.

Lesen Sie mehr...   
Leseprobe 3
Erich Garhammer
«BESCHREIBEN, WAS EINEN AN DER GURGEL PACKT»
Vaterbilder in der Gegenwartsliteratur

In seinem Beitrag für die Festschrift von Eugen Biser aus dem Jahre 1983 bezieht sich Wolfgang Frühwald auf Ergebnisse des Heidelberger Psychopathologen Hubertus Tellenbach: Dieser spricht von der Dekomposition des Vaters und des Vaterbildes als einer der aktuell schwersten Krankheiten. Diese Dekomposition, so Frühwald, spiegle sich auch in der Literatur. Als Beispiel führt er «Die Reise» von Bernward Vesper an. In diesem Buch sagt sich Vesper von seinem Vater, dem völkischen Schriftsteller Will Vesper (1882–1962), los, der während des Nationalsozialismus ein anerkannter Dichter gewesen war und es zu hohen Staatsehren gebracht hatte.

Lesen Sie mehr...   

Sie haben die Wahl ...
weitere Infos zu unseren Abonnements

NEU!

Komfortabler Online-Bereich mit Archiv-, Download- und Suchfunktion sowie komplettem Autorenregister.

Online-Ausgabe einsehen

Online-Ausgabe bestellen
Unsere Autoren
Hier erhalten Sie einen Überblick unserer Autoren.
Newsletter
Unser Newsletter informiert Sie über die Inhalte der neuesten Ausgabe.
Die internationalen Ausgaben von Communio
Internationale Ausgaben von Communio
Internationale Ausgaben von Communio finden Sie hier.
Verein der Freunde und Förderer Communio e.V.
Allgemeines zu unserem Verein
Sie wollen unserem Verein beitreten?
Vereinssatzung
Communio
Telefon: +49 (0) 711 44 06-140 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | Sitemap | AGB | Widerruf | Datenschutz | Impressum