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Titelcover der aktuelle Ausgabe 5/2016 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Lehrstuhlvertretung Dogmatik/Dogmen-geschichte an der WWU Münster
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda, Theologiestudent

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Unsere aktuelle Ausgabe 5/2016 zum Thema
«Luther und die Folgen»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Thomas Söding
LUTHER UND DIE FOLGEN

500 Jahre Reformation: ein Grund, in Jubelstürme auszubrechen? Ein Grund, in Sack und Asche zu gehen? Auf katholischer Seite gibt es nicht geringe Befangenheiten: Hätte man Martin Luther, Johannes Calvin, Huldrych Zwingli und all den anderen Reformatoren nicht aufmerk- samer, selbstkritischer, konstruktiver begegnen müssen? War die Spaltung der lateinischen Christenheit wirklich unvermeidlich? Hat sie nur Nachteile gebracht? Oder hat Konkurrenz vielleicht doch auch das Geschäft belebt?
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Leseprobe 1
Magnus Lerch
GNADE UND FREIHEIT – PASSIVITÄT UND AKTIVITÄT
Anthropologische Perspektiven auf ein ökumenisches Grundproblem

Wie kommt Gottes Gnade – sein freies, geschichtliches Heilshandeln – beim Menschen an, sodass er aus ihr zu leben vermag? Ist das Zustandekommen des Glaubens ausschließlich auf Gottes Wirken zurückzuführen, oder ist hier auch die Freiheit des Menschen beteiligt? «Wie der Mensch», so schreibt Eberhard Jüngel in seiner 1998 erstmals erschienenen Gesamtdarstellung des Rechtfertigungsglaubens, «beim Geschehen seiner Rechtfertigung ausgeschlossen und wie er in es einbezogen ist, das war der eigentliche Kontroverspunkt zwischen evangelischer und römischkatholischer Rechtfertigungslehre.» Es ist um diesen Kontroverspunkt nicht mehr still geworden. Auch nicht nach der für das ökumenische Gespräch wegweisenden «Gemeinsamen Erklärung zur Rechtfertigungslehre», die 1999 vom Lutherischen Weltbund und der Römisch-Katholischen Kirche unterzeichnet wurde. Sie hält bekanntlich einen Grundkonsens im Ver- ständnis der Rechtfertigung fest, der durch unterschiedliche Auslegungen auf beiden Seiten nicht aufgehoben wird.
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Leseprobe 2
Hartmut Lehmann
LUTHER UND DIE JUDEN

Stolpersteine auf dem Weg zur Fünfhundertjahrfeier der Reformation 2017


Zehn Jahre vor der Fünfhundertjahrfeier der Reformation wurden von der Evangelischen Kirche in Deutschland wichtige Entscheidungen getroffen. Denn entschieden wurde damals, das Jubi- läum zusammen mit den staatlichen Stellen in Bund und Ländern zu feiern, und entschieden wurde, Luther ins Zentrum der Vorbereitungen für das Jubiläum zu stellen und die Jahre bis 2017 als Lutherdekade zu gestalten. Der damalige Ratsvorsitzende der EKD, Professor Wolf- gang Huber, sprach bei der Eröffnung der Lutherdekade von einer «Dekade der Freiheit». Zunächst schien es, als hätte die EKD mit diesen Entscheidungen eine solide Grundlage für das Reformationsjubiläum geschaffen: Staatliche Gelder boten die Möglichkeit, die Luthergedenk- stätten in Wittenberg, auf der Wartburg und an anderen Orten fachkundig zu restaurieren. Luthers Verdienste und die Bedeutung des Protestantismus für Kultur und Gesellschaft konnten im Zuge der Lutherdekade herausgestellt werden.
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Leseprobe 3
Sibylle Lewitscharoff / Jan-Heiner Tück
«WIR BRAUCHEN GOTT, DER NICHT VERGISST…»

Gespräch mit Sibylle Lewitscharoff über ihren neuen Roman «Das Pfingstwunder»


Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragIm Rahmen der Wiener Poetikdozentur «Literatur und Religion» hat die Berliner Schriftstellerin Sibylle Lewitscharoff am 19. April 2016 einen Vortrag «Mit Dante über Dante hinaus» gehalten, in dem sie nicht nur die Jenseitsland- schaften der Divina Commedia eindrücklich vor Augen führte und an die teils sprachmächtigen Übersetzungen ins Deutsche erinnerte, sondern auch aus den Schlußpassagen ihres neuen Romans Das Pfingstwunder (Suhrkamp 2016) vorlas. Im Nachgang zu ihrem Vortrag hat der Theologe Jan-Heiner Tück mit der Schriftstellerin das folgende Gespräch geführt.

Tück: Frau Lewitscharoff, Sie selbst haben in Ihren Büchern wiederholt eine literarische Erweiterung des Wirklichkeitsbegriffs durchgespielt. In Ihrem Roman Blumenberg sitzt der aufgeklärte Philosoph nachts am Schreibtisch und sieht plötzlich vor sich einen schläfrigen Löwen auf dem Teppich, mit dem er zu Rande kommen muß. In Ihrem Buch Consummatus trinkt sich der Protagonist bereits morgens in einem Stuttgarter Café in eine Stimmung hinein, die ihm das Gespräch mit seinen Toten erleichtert, als würden diese leben. Auch in Ihrem neuen Roman Das Pfingstwunder geschieht etwas, was eigentlich nicht geschehen dürfte … Was reizt Sie daran, die Grenzen des normalen Wirklichkeitsbegriffs zu überschreiten?
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