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Titelcover der aktuelle Ausgabe 6/2018 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Unsere aktuelle Ausgabe 6/2018 zum Thema
«EUROPA»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Hans Maier
EUROPA

Über Europa, über die politische Lage im europäischen Raum wird zur Zeit viel nachgedacht und diskutiert. Die Debatten stehen im Zeichen einer offenkundigen politischen Krise. Fragen werden aufgeworfen, die früher kaum gewagt wurden: Hat der Kontinent in einer Welt der Riesen – China, Indien, die USA, Russland – überhaupt noch Gewicht, ist er in einer globalen Welt noch wahrnehmbar? Ist Europa fähig zu eigenständigem Handeln – einem Handeln, das alle Mitgliedstaaten der EU verpflichtet? Bildet Europa für sie alle ein gemeinsames Vaterland – oder setzt es sich zusammen aus vielen einzelnen Vaterländern, die nur provisorisch miteinander in Kontakt sind? Werden die 28 Nationen der EU künftig in einem europäischen «Staatenverbund» aufgehen, oder stehen alle nur vereinzelt für sich selbst – und oft auch im Gegensatz zueinander?

COMMUNIO hat das Thema «Europa» seit jeher – wie könnte es anders sein! – nicht nur unter politischen, sondern auch unter religiösen Gesichtspunkten betrachtet. Dies lag umso näher, als die Europäische Gemeinschaft ihr Leben dem Anstoß katholischer Staatsmänner verdankt.

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Leseprobe 1
Hans Maier
EUROPA — EIN KATHOLISCHES PROJEKT?

1. Die Anfänge

Drei «Männer von der Grenze» haben in den fünfziger Jahren den Anstoß zur europäischen Einigung gegeben: der Lothringer Robert Schuman, der Rheinländer Konrad Adenauer und der Trentiner Alcide De Gasperi. Sie überwanden den Nationalismus, der in zwei Weltkriegen zahlreiche europäische Länder zerstört und ein politisches Chaos angerichtet hatte, und sie begründeten eine neue Epoche friedlicher übernationaler Zusammenarbeit. Alle drei waren praktizierende Katholiken. Ist Europa also ein katholisches Projekt?

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Leseprobe 2
Katharina Westerhorstmann
SEXUELLER MISSBRAUCH IN DER KIRCHE UND DAS KONZEPT DER VULNERABILITÄT
Ursachen, Aufarbeitung, Prävention

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragNoch im Juni 2018 resümierte die Kommissionsvorsitzende der Unabhängigen Kommission der Bundesregierung im Rahmen der Vorstellung einer Fallstudie, es gebe «in den Kirchen immer noch ein Überlegenheitsgefühl, das das Eingestehen von Fehlern verhindert.»1 Fehler einzugestehen, setzt das Wissen um begangene Taten und ungute Strukturen voraus. Im September 2018 wurden im Rahmen Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischöfe die Ergebnisse der bislang größten Studie zum sexuellen Missbrauch durch Kleriker in der Katholischen Kirche in Deutschland vorgestellt («MHGBericht »2). Die Scham und Betroffenheit der Bischöfe über die begangenen Verbrechen in der Kirche und die Fehler der Kirche waren deutlich spürbar und Vergebungsbitten wurden formuliert.

Wir Bischöfe in Deutschland haben dadurch, dass wir Gutes unterlassen und Böses getan haben, das Vertrauen von Kindern und Jugendlichen, von deren Eltern, Freunden und Angehörigen, missbraucht. Dafür müssen wir all diese Menschen um Vergebung bitten und ihnen überzeugend versprechen, alles zu tun, damit das nicht wieder vorkommt.3

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Leseprobe 3
Helmut Hoping
JOSEPH RATZINGER / BENEDIKT XVI. ÜBER DAS JUDENTUM
Bemerkungen aus aktuellem Anlass

Der in dieser Zeitschrift veröffentlichte Artikel «Gnade und Berufung ohne Reue. Anmerkungen zum Traktat ‹De Iudaeis›» von Benedikt XVI. wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert. Die Kritik reicht bis zum Vorwurf des Antisemitismus bzw. Antijudaismus. Rabbiner Walter Homolka, Rektor des Abraham-Geiger-Kollegs, meint, Benedikt XVI. «sei vielleicht kein Antisemit», doch sein Artikel «baue mit am Fundament des neuen Antisemitismus auf christlicher Grundlage». Der Wuppertaler Theologe Michael Böhnke spricht von einer Fortschreibung und Zementierung des christlichen Antijudaismus und der Legende vom großen Theologen Ratzinger.

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