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Titelcover der aktuelle Ausgabe 4/2019 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Ausgaben-Index 1972 bis heute
Chronologisch- thematische Liste aller Hefte von 1972-heute
Autoren-Index 1972 bis heute
Alphabetische Liste aller Autoren und Ihrer Artikel
Aus aktuellem Anlass stellen wir die folgenden Beiträge zur Verfügung:

Thomas Söding
ERMAHNUNG ALS ERMUNTERUNG
Der Brief von Papst Franziskus an die deutschen Katholiken auf dem «Synodalen Weg»

IKaZ Communio 5/2019



Unsere aktuelle Ausgabe 4/2019 zum Thema
«BALTHASAR IM GESPRÄCH»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial
Jan-Heiner Tück
HANS URS VON BALTHASAR IM GESPRÄCH

Der Schweizer Theologe Hans Urs von Balthasar (1905–1988) gehört zu den bedeutendsten katholischen Theologen des 20. Jahrhunderts. Sein Werk, das neben pointierten Kleinschriften und gelehrten Monographien auch die weit ausgreifende Trilogie einer Theo-Ästhetik, Theodramatik und Theologik umfasst, hat in unterschiedlichen Gesprächskonstellationen Gestalt angenommen. Der Autor selbst hat darüber wiederholt Rechenschaft abgelegt.1

Da ist zunächst das Gespräch mit der Literatur. In der Apokalypse der deutschen Seele, dem dreibändigen Frühwerk (1937–1939), werden Dichter und Denker der deutschen Geistesgeschichte auf «letzte Haltungen» hin befragt. Dieses Interesse an eschatologischen Fragen hatte bereits die germanistische Dissertation an der Universität Zürich bestimmt. Aber auch für die Vermittlung der französischen Dichter des renouveau catholique – Charles Péguy, Paul Claudel, Léon Bloy und Georges Bernanos – hat sich Balthasar durch Übertragungen und Editionen eingesetzt. Neben der intensiven Auseinandersetzung mit Reinhold Schneider ist in diesem Zusammenhang ebenfalls das Buch Die Gottesfrage des heutigen Menschen (1956) zu erwähnen, in dem Balthasar das Gespräch mit der zeitgenössischen Literatur – Thomas Mann, Kafka, Camus, Sartre – geführt hat. Die existentielle Verlorenheit des modernen Menschen, aber auch die unterschiedlichen Varianten einer Rebellion gegen Gott werden mit der Theologie des Descensus in Verbindung gebracht – eine Fährte, die der Basler Theologe später nicht weiter verfolgt hat.

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Leseprobe 1
Herbert Kopp-Oberstebrink
APOKALYPSE DES ABENDLÄNDISCHEN GEISTES
Aspekte und Stationen des intellektuellen Verhältnisses von Jacob Taubes und Hans Urs von Balthasar

A«Wenn ich eine Summe meiner ‹Schweizer› Jahre ziehe, wo ich ‹aufwuchs› – so gab’s keinen, der so freizügig vergeblich (und doch nicht umsonst) seine Gaben (Charismea) und Zeit (Kairos) an andere, auch an mich, verschenkte wie Sie. Darum bin ich von Herzen dankbar, dies einmal – wenn auch in verzerrter Konstellation – bezeugen zu dürfen.» Der hohe, anerkennungsvolle Ton im letzten erhaltenen Schreiben des Berliner Religionsphilosophen Jacob Taubes (1923–1987) an Hans Urs von Balthasar vom 25. Oktober 1977 rührt von einer Haltung her, die man bei Taubes zu erwarten nicht eben gewohnt ist: Seine Zeilen erscheinen als ein Dokument der Dankbarkeit und der Treue. Die Briefstelle bilanziert im Abriss ein intellektuelles Leben, dessen Anfänge in Zürich liegen, wo Taubes das Studium der Philosophie 1947 mit der Dissertation Abendländische Eschatologie abschloss. Darauf folgten die amerikanischen Jahre des frisch Promovierten, die ihn von New York über Harvard nach Berkeley und wieder zurück nach New York führten, unterbrochen von einem zweijährigen Intermezzo als Schüler Gershom Scholems in Jerusalem. Seinen Höhepunkt fand dieses Gelehrtenleben 1963 mit der dreifachen Professur für Philosophie, für Religionssoziologie und Judaistik an der Freien Universität Berlin und der daran anschließenden Gründung des Instituts für Hermeneutik, das Taubes bis zu seinem Tode leitete. Den Brüchen und Krisen, ja, den Abbrüchen dieses Lebens – auch sie dürfen nicht verschwiegen werden, will man Rechenschaft geben – steht die Beständigkeit in der intellektuellen Verbindung zu Balthasar (und ganz wenigen Anderen) gegenüber.

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Leseprobe 2

Benjamin Dahlke

BALTHASAR IM DIALOG MIT BARTH

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragVon den zahlreichen theologischen Entwürfen, die im Lauf des 20. Jahrhunderts vorgelegt wurden, bestimmen einige den Diskurs bis heute. Das gilt etwa für die Entwürfe von Karl Barth (1886–1968) und Hans Urs von Balthasar (1905–1988). Bemerkenswerterweise kannten sich der Protestant und der Katholik gut, ja sie standen lange Zeit in engem Austausch. Fachliches und Persönliches griffen dabei ineinander, diskutierten die beiden Schweizer doch nicht nur Glaubensfragen, sondern hörten über Stunden hinweg zusammen Schallplatten, bevorzugt Mozart-Einspielungen. Allerdings ginge es zu weit, von einer regelrechten Freundschaft zu sprechen. Nur bedingt lässt sich das auf den erheblichen Altersunterschied zurückführen, der zwischen ihnen bestand. Vielmehr war ihr Verhältnis von Anfang an asymmetrisch: Balthasar suchte den Austausch mit dem reformierten Universitätsprofessor, weil er sich Anregungen zur Erneuerung der – seiner Auffassung nach – erstarrten katholischen Theologie erhoffte. Tatsächlich sollte er durch ihn enorm profitieren. Im Unterschied dazu war Barth schon Mitte fünfzig, als sich beide persönlich kennenlernten, und außerdem vollauf mit seinem Hauptwerk, der Kirchlichen Dogmatik, befasst. Zwar begegnete er seinem katholischen Gesprächspartner mit wohlwollendem Interesse, wurde aber inhaltlich kaum durch ihn beeinflusst. Im Folgenden soll dargestellt werden, wie der Dialog zwischen zwei der einflussreichsten Theologen des 20. Jahrhunderts zustande kam und sich entwickelte.

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Leseprobe 3
Thomas Fornet-Ponse
WIR WOLLEN MISSIONIEREN — ABER WAS HEISST "MISSION"?
Überlegungen zum Mission Manifest aus missionstheologischer Perspektive

Wer die Debatte über das Mission Manifest verfolgt, kann den Eindruck gewinnen, es stünden sich wissenschaftliche Theologie und «lehramtstreue» Initiatoren und Initiatorinnen des Manifests gegenüber. So wird einerseits das Manifest als «mehr oder weniger theologiefreie Zone» charakterisiert und eine Versektung der Kirche befürchtet und andererseits der Kritik vorgeworfen, die ihr zugrundeliegenden Auffassungen von Heil und Wahrheit basierten nicht auf Schrift, Tradition oder Lehramt. Eine solche Gegenüberstellung sollte indes insofern überraschen, als dass einerseits katholische Theologie-Professoren und -Professorinnen im offiziellen Auftrag der Kirche Theologie unterrichten und dazu die lehramtliche Bestätigung durch das «Nihil obstat» erhalten. Andererseits engagieren sich beim Mission Manifest verschiedene Personen, die Theologie nicht nur studiert oder darin promoviert haben, sondern auch gelehrt haben. Zudem ist der Charakter des Buches Mission Manifest zu beachten, das kein theologisches Buch, sondern eine bewusst pointierte, polarisierende, konstruktive und konkrete Provokation sein will.

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