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Titelcover der aktuelle Ausgabe 4/2018 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Unsere aktuelle Ausgabe 4/2018 zum Thema
«ESSEN»
mit folgenden ausgewählten Beiträgen:
Editorial

Holger Zaborowski

ESSEN

Das vorliegende Heft der «Communio» ist dem Essen und damit einem der wichtigsten menschlichen Grundvollzüge gewidmet. Denn alle Menschen essen – und müssen essen. Was und wie sie essen, sagt viel über ihr Menschsein aus, über ihre Kultur, ihre Traditionen, ihre religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen oder auch über die Region, in der sie leben. Auch im Christentum spielt das Essen eine zentrale Rolle. Zwar führt zum einen das Christentum zu einer «Säkularisierung» des Essens. Christsein, die Beziehung zu Gott, entscheidet sich, auch wenn Jesus dem Fasten eine große Bedeutung zuspricht, nicht daran, was man isst oder eben nicht isst. Doch zugleich ist die Eucharistie als zentrale Feier des christlichen Lebens – kein Sättigungsmahl, aber doch eine Mahlgemeinschaft mit Verzehr des gewandelten Brotes und Weines – eine dankende Erinnerung an das letzte Abendmahl und an Leid, Tod und Auferstehung Christi, die den Menschen verwandelnde Vergegenwärtigung seines Leibes und Blutes und die hoffende Vorwegnahme von Christi «Kommen in Herrlichkeit». Im Verlaufe der Geschichte haben sich zudem auch im Christentum zahlreiche Essrituale entwickelt: von Zeiten des Fastens und der Fülle über Speisen, die zu bestimmten Festen gegessen werden, bis hin zu Gebeten vor und nach den Mahlzeiten.

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Leseprobe 1
Holger Zaborowski
«ESSEN (UND TRINKEN) HÄLT LEIB UND SEELE ZUSAMMEN»
Vom zwiefachen Hunger des Menschen

1. Generation Gourmet?

Über das Essen wird heute mehr gesprochen und geschrieben als je zuvor. Es gibt Blogs, Bücher, Zeitschriften und Magazine oder Radio- und Fernsehsendungen, die das Essen (wie auch das Trinken) in den Blick nehmen. Alltäglich werden neue kulinarische Welten erschlossen oder vergessene Traditionen wiederentdeckt. Neben allgegenwärtigem «Fast Food» und der «Technisierung» in der Produktion und Herstellung von Nahrungsmitteln steht das Engagement für «slow food», für alternative Formen der Erzeugung von Nahrungsmitteln, der Zubereitung von Speisen und des Essens. Die Dominanz industriell hergestellter Nahrungsmittel hat nämlich auch zu einer Rückbesinnung auf überliefertes bäuerliches und handwerkliches Wissen und Können geführt. Nach nicht allzu fernen Zeiten des Mangels und der Not, in denen das Bemühen, den Hunger zu bekämpfen und satt zu werden, im Vordergrund stand, haben sich zumindest in den westlichen Ländern die Prioritäten verschoben. Nun geht es weniger darum, dass man überhaupt etwas zu essen hat. Von Belang ist vielmehr, welche Nahrungsmittel man in welcher Weise zu sich nimmt.

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Leseprobe 2
Justina C. Metzdorf
«WAS IST DAS?»
Das biblische Manna in der geistlichen Exegese der Kirchenväter

Lesen Sie diesen vollständigen, ungekürzten BeitragKonservativismus und Progressismus: Eine künstliche Alternative

Verbindungslinien zwischen dem Alten und dem Neuen Testament zu entdecken, sie theologisch auszuziehen und auf ihre Bedeutung für das Leben der Christen hin zu interpretieren, gehört zu den prägenden Merkmalen der patristischen Schriftauslegung. Im Fall des alttestamentlichen Motivs vom «Manna» muss eine solche Verbindungslinie nicht erst gesucht werden, sie ist ganz offensichtlich gegeben, insofern, als Jesus selbst in der Brotrede des Johannesevangeliums auf die Ereignisse, die das Buch Exodus im 16. Kapitel erzählt, Bezug nimmt: «Ich bin das Brot des Lebens. Eure Väter haben in der Wüste das Manna gegessen und sind gestorben. So aber ist es mit dem Brot, das vom Himmel herabkommt: Wenn jemand davon isst, wird er nicht sterben.» ( Joh 6, 48–50) Und noch ein weiteres alttestamentliches Zitat, das in seinem ursprünglichen Kontext etwas mit dem «Manna» zu tun hat, erklingt im Neuen Testament an prominenter Stelle aus dem Mund Jesu: «Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund hervorgeht» (Dtn 8, 3 und Mt 4, 4). Beide neutestamentlichen Anspielungen auf das Manna, das Wort Jesu: «Ich bin das Brot», und sein Schriftargument aus der Versuchungsgeschichte, das Brot und Wort Gottes in eine besondere Verbindung setzt, stellen den Dreh- und Angelpunkt in den Auslegungen der Kirchenväter zum Motiv des «Manna» dar: Das Manna ist ein Bild für Christus, das Wort Gottes. Von diesem Ansatz her werden die biblischen Aussagen über das Manna theologisch, christologisch, anthropologisch und ethisch gedeutet.

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Leseprobe 3
Sebastian Kleinschmidt
APOLOGIE DER ERBSÜNDE
Versuch, ein Dogma zu verstehen

Obwohl ich einem evangelischen Pfarrhaus entstamme, ist es mir nicht an der Wiege gesungen worden, dereinst einmal, noch dazu in einer katholischen Akademie1, das Wort zur Verteidigung der Erbsünde zu ergreifen. Doch nicht für sie, die Ursünde selbst, will ich eine Lanze brechen, für jene Erstgestalt des Abfalls, welche laut offiziellem Bekenntnis beider christlicher Kirchen von Generation zu Generation, von Geschlecht zu Geschlecht weitergegeben wird, wohl aber für das Mahnende in der Lehre von ihr. Oder doch für beides? Man wird sehen. Ich habe keine festumrissene Position im vorhinein. Ich bin selber gespannt, wohin mich die Gedanken tragen werden.

Die Erbsünde, zugegeben, ist ein schwieriger und für viele auch befremdlicher Gedanke. In der Bibel, sagen die einen, ist von ihr nicht die Rede, jedenfalls nicht kategorial. Sehr wohl ist darin von ihr die Rede, nämlich dem Sinn nach, sagen die anderen. In Beichtgebeten kommt sie nicht vor, im Beichtspiegel auch nicht. Wie sollte sie auch. Man kann Sünden beichten, aber man kann nicht die Erbsünde beichten. Sie ist kein eigener Gottesfrevel der Lebenden, keine persönliche Übertretung, weder eine der Tat noch eine des Unterlassens. Sie ist eine überkommene Verfehlung, Erbe der Voreltern, allerdings eines, das man nicht ausschlagen kann.

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