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Titelcover der archivierte Ausgabe 1/2005 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Leseprobe 2
Alex Stock
Der Vogel, die Hand und der Mann im Wasser. Zur Ikonographie der Taufe Jesu
1. Bildgeschichtlicher Rang
Die Taufe Jesu gehört zum ältesten Themenbestand der christlichen Bildkunst. Als frühestes Beispiel gilt ein auf den Anfang des 3. Jh. datiertes Fresko der Lucina-Gruft der römischen Calixtus-Katakombe. Katakombenfresken und Sarkophagreliefs des 3./4. Jh. bezeugen ein Interesse, das in den nachfolgenden Jahrhunderten nur noch anwächst und die Taufszene in den Kernbestand des christlichen Bilderkosmos gelangen lässt. Es ist ein Anfangsbild. Mit der Taufe Jesu beginnt nach Apg 1,22 die apostolisch relevante Augenzeugenschaft des Lebens Jesu. Das Markus- und Johannesevangelium setzen szenisch mit der Taufe am Jordan ein. Die lukanischen und matthäischen Kindheitsbilder (Verkündigung, Geburt, Anbetung der Könige) haben ihr wohl als christologische Initalialbilder den ersten Rang in der christlichen Imagination abgelaufen, aber sie bleibt doch als eine christliche Urszene durch die Jahrhunderte präsent. Es ist ein mehrfaches Interesse, dem sich diese Konstanz verdankt. Das erste ist ein soteriologisch-sakramententheologischer Kontext. In den Bildzyklen der frühchristlichen Sarkophage erscheint die Taufe neben anderen Symbola des Heils und der Rettung. Die Darstellungen stellen, ohne dass das von den biblischen Texten her zwingend wäre, eine Beziehung der Taufe Jesu zur Taufe der Christen her. Der frühchristliche Ritus der Immersionstaufe mit der Handauflegung des Täufers wird in das Bild der Taufe Jesu hineingespiegelt. Als der sakramentale Ritus im frühen 14. Jh. vom Eintauchen des Täuflings zum Begießen aus einer Schale übergeht, verändert das auch die Darstellung der Taufe Jesu. [...]


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