zur StartseiteZugang für Abonnenten
Startseite » Archiv » Ausgabe 6/2005 » Leseprobe 1
Titelcover der archivierte Ausgabe 6/2005 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

Lesen Sie hier
 
Ausgaben-Index 1972 bis heute
Chronologisch- thematische Liste aller Hefte von 1972-heute
Autoren-Index 1972 bis heute
Alphabetische Liste aller Autoren und Ihrer Artikel
<<< zur vorherigen Ausgabe zur nächsten Ausgabe >>>
Leseprobe 1
Hans Maier
Die Umwelt des Konzils
Es war ein wirklicher Umbruch, eine Zeitenwende, als auf den herrscherlichen Stadtrömer Pius XII. 1958 der verschmitzt-gemütvolle Bauernsohn Angelo Giuseppe Roncalli aus den Bergamasker Bergen folgte. «Un grasso!» (ein Dicker) riefen die Menschen auf dem Petersplatz, als der neugewählte Papst sich am 28. Oktober dieses Jahres auf der Benediktionsloggia von St. Peter zeigte. Groß war der Kontrast zu dem asketisch-schlanken, aristokratischen Pacelli-Papst: ein gedrungener Mann «mit großem Kopf und Riesenohren» (Horst Fuhrmann) bestieg den päpstlichen Thron. Johannes XXIII., damals schon 77jährig, galt als Übergangspapst. Doch gerade von ihm sollten neue Impulse für die Kirche des 20. Jahrhunderts ausgehen: der Roncalli-Papst wurde nicht nur zum Papst des Konzils, sondern auch zu einem Papst der Versöhnung – zu einer Zeit, in der der Ost- West-Konflikt mit der Kubakrise und der Drohung eines neuen Weltkriegs seinen Höhepunkt erreichte.

Es gehörte zur Aufbruchsstimmung jener Monate, in denen Ängste und Hoffnungen sich mischten, dass nun plötzlich Dinge möglich schienen, die jahrzehntelang als undenkbar gegolten hatten. Große Erwartungen beflügelten die Konzilsväter. Eine Zeit der Erstarrung, des gebannten Blicks nach rückwärts, der Unglücksprophetien und des historischen Pessimismus schien zu Ende zu gehen. Der Papst selbst gab dieser Stimmung in seiner Eröffnungsrede beredten Ausdruck, als er vor der in katholischen Kreisen oft üblichen Mittelalter-Romantik warnte und sich gegen eine Sicht der Geschichte wandte, die in den heutigen Verhältnissen nur Unheil und Untergang sehen wollte. «Wir aber sind völlig anderer Meinung als diese Unglückspropheten, die immer das Unheil voraussagen, als ob die Welt vor dem Untergang stünde. [...]


Lesen Sie den kompletten Artikel in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite

Sie haben die Wahl ...
weitere Infos zu unseren Abonnements

Komfortabler Online-Bereich mit Archiv-, Download- und Suchfunktion sowie komplettem Autorenregister.

Online-Ausgabe einsehen

Online-Ausgabe bestellen
Jahresverzeichnis 2018

Hier erhalten Sie das Jahresverzeichnis 2018
Unsere Autoren
Hier erhalten Sie einen Überblick unserer Autoren.
Newsletter
Unser Newsletter informiert Sie über die Inhalte der neuesten Ausgabe.
Die internationalen Ausgaben von Communio
Internationale Ausgaben von Communio
Internationale Ausgaben von Communio finden Sie hier.
Verein der Freunde und Förderer Communio e.V.
Allgemeines zu unserem Verein
Sie wollen unserem Verein beitreten?
Vereinssatzung

Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.


aboservice

mehr
Informationen


Communio
Telefon: +49 (0) 711 44 06-140 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | Sitemap | AGB | Widerruf | Datenschutz | Impressum