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Titelcover der archivierte Ausgabe 2/2006 - klicken Sie für eine größere Ansicht
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Direktor der Katholische Akademie in Berlin e.V.
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Professorin für Katholische Theologie und Religions-pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
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Professor für dog-
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Leseprobe 1
Karin Struck
Abtreibung tötet eine Person
Manche sprachen im damals noch geteilten Deutschland, im Westen, bereits Mitte der 70er Jahre, vor der ersten, dann wieder Anfang der 90er Jahre vor der weiteren noch umfassenderen Liberalisierung des § 218 von einem Dammbruch. Inzwischen, mehr als ein Vierteljahrhundert später, sprechen und schreiben einige wiederum von einem Dammbruch – so als befände sich die Gesellschaft nicht längst jenseits des Dammbruchs. Denn sie hat sich nicht nur offiziell darauf geeinigt, daß Abtreibung kein Unrecht mehr sei, sondern das Recht einer selbstbestimmten Frau, in «verantworteter Gewissensentscheidung » darüber zu befinden, ob sie das ungeborene Kind «austrägt oder behält».

Den 70er und den 90er Jahren war gemeinsam, daß sie in den jeweiligen erhitzten Diskussionen vor den Gesetzesänderungen allgemein das ungeborene Kind nicht als Person ansahen. Im Gegenteil übertrafen sich alle Gruppierungen darin, das Kind zu einem Nichts zu deklarieren bzw. es immer wieder mit rohesten Worten zu einer Un-Person, einem Tier, einem Etwas und Es und zu etwas Vegetativem abzuwerten.

Dies setzt sich bis heute fort. In der kürzlich über uns hereingebrochenen Debatte über die «Stammzellen» von «überschüssigen Embryonen» lebte das negative und abwertende Vokabular besonders intensiv, ja aggressiv wieder auf. Im Sommer 2001 etwa behauptete der Geschäftsführer eines Unternehmens, das «überschüssige Embryonen» quer durch die USA aufkauft und 30 Patente auf die «Forschung mit befruchteten Eizellen» hält, Embryos seien «keine Menschen», es handele sich um «gefrorenen Überschuß». [...]


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