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Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Leseprobe 1
Jörg Splett
Der Mensch – männlich und weiblich erschaffen
Biologen erklären uns, der erste Schritt zur Sexualität sei unter dem Druck der Feindabwehr erfolgt. Gen-Austausch schützte den Organismus gegen Viren und Bakterien. Bei höheren Lebewesen koppelt sich das sodann mit der Vermehrung, weil die größeren Variationsmöglichkeiten dem Beutetier besseren Schutz gegen Räuber verleihen. Und für die geschlechtliche Fortpflanzung stellt sich schließlich die Geschlechtertrennung als das vorteilhafteste heraus. Dies ist eine Perspektive, in welcher der Mensch nicht als solcher, als Mensch, vorkommt, sondern allein als Lebewesen, Säuger. Aus der fundamentalen «Arbeitsteilung» in der Reproduktion erklärt sie bis heute wirksame Verhaltensdispositionen der Geschlechter: männliche Polygamie und Aggressivität wie weiblichen Sinn für Qualität und Bindung. Hierbei treten – gegen feministischen Protest – die Unterschiede der Geschlechter in den Vordergrund. Eine andere Sicht herrscht in der klassischen Philosophie vor. Dort spielt die Geschlechtlichkeit keine bestimmende Rolle. Die Geistseele des Menschen ist ungeschlechtlich zu denken; erst durch den individuierenden Leib erhält sie ihre sexuelle Prägung. Diese gehört freilich dann – im christlichen Raum jedenfalls, wo die Wiedergeburtslehre keinen Ort hat – bleibend und auch end-gültig zum Menschen (doch im Fall der Frau eher als ein Defekt). Die Überschrift unserer Reflexion zeigt eine dritte Zugangsweise an: Der Mensch – geschaffen als Mann und Frau, oder genauer (Gen 1,27): männlich und weiblich. [...]

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