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Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Leseprobe 2
Helmut Hoping
Gemeinschaft mit Christus
Christologie und Liturgie bei Joseph Ratzinger
Auf einem christologischen Kongress in Rio de Janeiro im Jahre 1982 hielt der damalige Kurienkardinal Joseph Ratzinger einen Vortrag zur Frage der Einheit der Christologie. Er bildet den ersten Beitrag des Buches «Schauen auf den Durchbohrten. Versuche zu einer spirituellen Christologie» (1984). Ein programmatischer Satz daraus lautet: «Die Christologie wird im Gebet geboren, nirgend sonst.» Ihm muss ein weiterer Satz über das Verhältnis von Christologie und Eucharistie zur Seite gestellt werden, der nicht weniger programmatisch ist: «Nur in einer spirituellen Christologie öffnet sich auch die Spiritualität des Sakraments.» Im Denken Joseph Ratzingers nehmen Christologie und Liturgie einen zentralen Platz ein. Es lag daher nahe, im vorliegenden Themenheft der Zeitschrift «Communio» das Verhältnis von Christologie und Liturgie bei Joseph Ratzinger zu beleuchten. Natürlich kann es hier nicht umfassend behandelt werden. Drei Aspekte sollen herausgegriffen werden: 1. der spirituelle und doxologische Kern der Christologie, 2. die kosmische Dimension der Liturgie und ihr latreutischer Charakter und 3. der Sinngehalt der Eucharistie und ihre christologische Mitte.

1. Das Beten Jesu, die Erkenntnis seiner Sohnschaft und der Ort des Glaubens
Nach dem Zeugnis der kanonischen Evangelien lebte Jesus in und aus einer einzigartigen Beziehung zu Gott seinem Vater. Seine Jünger nannten ihn deshalb nicht nur Christus, den Messias (Mk 8,29; Lk 9,20), sondern den «Sohn des lebendigen Gottes» (Mt 16,16). Da der Christustitel schon bald zum Eigennamen Jesu wurde, die Gottesprädikation «Kyrios» (Herr) gegenüber dem Sohnestitel aber weniger eindeutig war, setzte sich bald als die «umfassende Deutekategorie der Gestalt Jesu» der Sohnestitel durch. [...]


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