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THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
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Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Leseprobe 3
Eberhard Jüngel
Caritas fide formata
Die erste Enzyklika Benedikt XVI. – gelesen mit den Augen eines evangelischen Christenmenschen
Evangelische Theologen lesen päpstliche Enzykliken in der Regel mit einem gewissen Misstrauen. Ich bin ein evangelischer Theologe, also einer, der unter die Regel fällt. Doch keine Regel ohne Ausnahme! A posteriori kann es durchaus zur Korrektur des eigenen Vorverständnisses kommen – beim Studium authentischer theologischer Texte zumal. Im Blick auf solche Texte hatte schon Martin Luther gewusst: «gut Ding…oft lesen, das macht gelehrt … und fromm dazu.» Und so habe ich denn die erste Enzyklika Benedikt XVI. nicht nur einmal gelesen. Der Text hat mich nicht zuletzt deshalb angesprochen, weil er beim evangelischen Leser ein tiefgehendes und weitreichendes ökumenisches Einverständnis evoziert hat. Davon soll im Folgenden Mitteilung gemacht werden.

Ich konzentriere mich bei meiner amica exegesis auf den ersten Teil der Enzyklika und gehe auf den zweiten Teil nur kurz ein, ohne damit die Relevanz und das Gewicht des zweiten Teils relativieren zu wollen. Doch da dieser eine recht stringente Folgerung aus dem grundlegenden ersten Teil ist, mag es gerechtfertigt sein, wenn ich mich auf die grundlegenden Ausführungen der Enzyklika konzentriere.

I. EINIGE VORAUSSETZUNGEN

1. Ein authentischer Anfang
Die erste Enzyklika von Papst Benedikt XVI. richtet sich nicht nur «an die Bischöfe, an die Priester und Diakone» sowie «an die gottgeweihten Personen» der römisch-katholischen Kirche, sondern auch «an alle Christgläubigen», ist also ihrem eigenen Selbstverständnis nach eine ökumenische Enzyklika. Folglich kann es dem Papst nur recht sein, wenn diese seine Enzyklika auch von evangelischen «Christgläubigen» aufmerksam gelesen, bedacht und kritisch gewürdigt wird. [...]


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