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Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Leseprobe 1
Rémi Brague
Schluss mit den »drei Monotheismen«!
Sobald es um das Thema Religion geht, stößt man in den Medien seit einigen Jahren immer wieder auf folgende Begriffe: «die drei Monotheismen», «die drei Religionen des Abraham» oder auch «die drei Buchreligionen». Überall begegnet man ihnen mit großer Selbstverständlichkeit in der Presse und im Fernsehen in einem christlichen oder anderen Kontext. Häufig wird aus ganz ehrenwerten Motiven auf diese Begriffe zurückgegriffen: sie sollen eine Gemeinsamkeit, wenn nicht sogar eine Übereinstimmung wiedergeben. Es ist das Ziel dieses Beitrags zu zeigen, dass die Bezeichnungen oft ebenso falsch wie durchaus brisant sind. Falsch sind die Bezeichnungen, sofern sie der eigentlichen Natur der drei Religionen nicht gerecht werden, wenn man ohne weiteres davon ausgeht, sie alle auf einen Nenner bringen zu können. Brisant sind diese Begriffe, da sie eine intellektuelle Bequemlichkeit fördern, die sich nicht unbedingt um eine Auseinandersetzung mit der Realität bemüht.

I. DREI MONOTHEISMEN?
Der Begriff «Monotheismus» ist nicht innerhalb der Religionen entstanden, sondern wurde ihnen vielmehr zugeschrieben. Der Monotheismus versteht sich selbst nicht als solcher. Allenfalls in der Selbstcharakterisierung des Judentums begegnet man seit einigen Jahrzehnten dem Begriff «ethischer Monotheismus ». Der Begriff «Monotheismus» tritt erst spät auf, nämlich im 17. Jahrhundert bei Henry More, einem platonischen Theologen aus Cambridge, der die Bezeichnung 1660 im Englischen zum ersten Mal verwendet1. «Monotheismus» ist seitdem eher ein philosophischer denn ein theologischer Begriff, der nicht zur bloßen Beschreibung der Frömmigkeit von einfachen Gläubigen diente. [...]


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