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Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Leseprobe 2
Magnus Striet
Faszination Buddhismus oder der Glaube an Christus?
Ein anthropologischer Diskurs
I.
Das Phänomen ist nicht neu, es zeichnet sich bereits seit dem 19. Jahrhundert in intellektuellen und künstlerischen Kreisen deutlich ab. Immer mehr Menschen der Zivilisationen des Westens stillen ihre religiöse Sehnsucht, indem sie sich Traditionen der indisch-asiatischen Geisteswelt zuwenden. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Während die Monotheismen unter Gewaltverdacht stehen, gilt im Blick des Westens der Buddhismus als Religion des Ausgleichs und der Friedfertigkeit. Die historischen Hypotheken des Christentums zeigen in Europa nachhaltige Wirkung.

Zwischen den verschiedenen Spielarten des Buddhismus wird dabei zumindest in der populären Rezeption kaum unterschieden. Auch ist häufig nicht deutlich, ob es nicht eher der pluralitätsoffene und integrative Hinduismus ist, der im Westen fasziniert und als Buddhismus verstanden wird. Die buddhistische Geisteswelt wird vor allem durch den Dalai Lama und den Zen-Buddhismus verkörpert, der durch seine Meditationspraktiken anzieht. Wärme und Innerlichkeit auf der einen Seite, Ruhe in der Hektik des Alltags und Freiheit vom Konsumismus auf der anderen Seite – das ist es, was von Menschen des Westens in der Religion gesucht und in dem, was unter Buddhismus verstanden wird, gefunden wird. Und dies scheinbar in klarer Abgrenzung von einem Christentum, dem gerade diese Fähigkeit, mit sich in Einklang leben zu können, abgesprochen wird. Das Christentum – und gemeint sind die Kirchen in ihren institutionalisierten Formen – gilt als verkrustet, als spirituell verarmt und zu theoretisch, während eine lebendige und unverbrauchte Spiritualität in den vielzähligen fernöstlichen Religiositäten vermutet wird. Hinzu kommt, dass in einer ökonomisierten – wenn man so will pelagianisch säkularisierten – Welt, in der die Selbstsorge zum neuen Diktat der Lebenskunst wird, sich buddhistische Techniken des Selbst passgenau in das Gesamtgefüge des Lebens einschmiegen. [...]


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