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Titelcover der archivierte Ausgabe 2/2007 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Leseprobe 3
Hansjürgen Verweyen
»Civil Religion« und Weltpolitik
Zur Funktionalisierung Gottes in den USA
1. Vorbemerkungen «Religionsgeschichtliche» bzw. «religionswissenschaftliche» Studien wurden im Laufe der Jahrhunderte unter sehr verschiedenen Gesichtspunkten betrieben. Es war bereits ein enormer Fortschritt, als während der Hochblüte des Kolonialismus Missionare um einer mehr als oberflächlichen Verbreitung des Christentums willen sich ernsthaft mit den Sprachen und kulturellen Gewohnheiten ihres jeweiligen Missionsgebiets auseinandersetzten und damit an die Stelle einer bloß apologetischen Behandlung anderer, «heidnischer» Religionen die Pluralität von Religion und ihrem je verschiedenen Charakter erstmals auf Dauer ins allgemeine Blickfeld rückte. Im Zeitalter des Historismus trat dann das Studium der Religionsgeschichte mit seinem Anspruch auf Objektivität und damit der Tendenz auf den Plan, die Betrachtung des weiten Spektrums der Religionen aus der Perspektive eines bestimmten Glaubens aus der akademischen Welt zu verdrängen.

In den letzten Jahrzehnten haben sich Fragen in den Vordergrund des Interesses gedrängt, die – was die Ernsthaftigkeit wissenschaftlicher Erforschung sprachlicher und kultureller Details angeht – nicht nur hinter dem akademisch-historischen Fach «Religionsgeschichte», sondern auch hinter manchen im Kontext missionarischer Tätigkeit erwachsenen Arbeiten zurückbleiben. Zum einen schien einer gründlichen Beschäftigung mit neueren, vor allem fernöstlich inspirierten religiösen Bewegungen schon mit Blick auf die immer leerer werdenden Kirchen Priorität vor den in «Orchideenfächern» betriebenen, sich immer weiter spezialisierenden Religionswissenschaften zuzukommen. Zum anderen machte sich das Gefühl breit, das der für die Religionshistorie kennzeichnenden Anerkennung eines Pluralismus der Religionen gegenüber monotheistischen Absolutheitsansprüchen nun endlich auch innerhalb der systematischen Theologie ein gebührender Raum zugewiesen werden müsse. Vor allem der Name «John Hick» wurde geradezu ein Markenzeichen für diese Ansätze zu einer «Theologie der Religionen». [...]


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