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Titelcover der archivierte Ausgabe 6/2007 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
THOMAS SÖDINGThomas Söding Professor für Neues Testament,
Universität Bochum
JAN-HEINER TÜCK
Jan Heiner Tück Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
JULIA KNOP
Julia Knop Prof. für Dogmatik an der Katholisch-Theologi- schen Fakultät der Universität Erfurt
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Leseprobe 1
Knut Backhaus
Aufbruch ins Evangelium
Unruhe als urchristliches Existential
«Auf Dich hin hast Du uns geschaffen, doch ruhig bleibt unser Herz, bis es Unruhe findet in Dir» – Die Umkehrung des Augustinus-Worts trifft ein Leitmotiv biblischer Existenz. Vom ersten bis zum letzten Buch der Bibel geht es darum, aufzubrechen. Die Selbstberuhigung, die Sehnsucht nach Ruhe auf Erden wird eine sichere Weise, Gott zu verfehlen. Der biblische Mensch ist gar nicht anders denkbar als in statu viatoris. Denn Gott tritt biblisch als Ziel vor Augen. Reisen ist verleiblichte Transzendenz-Erfahrung. Der Reisende wird zum Mitspieler in einem Drama, das weiter führt als sein Augenmaß. Wie also ließe sich vom Menschen tiefer erzählen als in der Daseinsform der Reise?

Eine der ältesten Überlieferungen der Menschheit handelt von der Wanderung des Gilgamesch ans Ende der Welt. Es ist eine Reise auf der vergeblichen Suche nach der Unsterblichkeit, die ihren Helden weitet, verwundet und verwandelt. Die großen Erzählungen sind bei diesem Thema geblieben: Odyssee und Äneis gehören ebenso in den Kanon des abendländischen Menschenbilds wie die Queste der mittelalterlichen Epik2. Das Alte Testament hebt damit an, dass es den Menschen definiert als einen, der aus dem Paradies fortgeschickt ist. Die prägenden Erzählungen Israels kreisen um das stete Nomadentum der Erzväter, den Exodus, die vierzigjährige Wüstenwanderung. Das Selbstverständnis ist das des «umherirrenden Aramäers» (Dtn 26,5), die Grunderfahrung die des Exils, und die Propheten sind zuerst und zuletzt heimatlose Unruhestifter. [...]


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