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JOACHIM HAKEJoachim Hake
Direktor der Katholische Akademie in Berlin e.V.
URSULA SCHUMACHERUrsula Schumacher
Professorin für Katholische Theologie und Religions-pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
JAN-HEINER TÜCKJan Heiner Tück
Professor für dog-
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Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Leseprobe 1
Klaus Berger
Die Verklärung Jesu
Exegetische Klärungen Die Verklärungsgeschichte bildet die Mitte des Markusevangeliums. Die Verklärung ist eine visionäre Bestätigung des Petrus-Bekenntnisses von Mk 8, und beim Abstieg vom Berg beginnt Jesus seinen Weg in die Passion. Die Verklärung ist daher Höhepunkt und Wende des bisher erzählten Lebens Jesu.

Hinzu kommt: Außer der Taufe spricht nur hier der himmlische Vater selbst mit der Himmelsstimme, nur hier erscheinen alttestamentliche Propheten-«Kollegen» Jesu. Der Gattung nach handelt es sich um eine Verbindung von Vision und Audition, wie sie seit dem Alten Testament aus prophetischen Offenbarungen bekannt ist. Im Judentum und im Neuen Testament hat sich daraus ein besonderes Formschema entwickelt, welches folgende Struktur hat: Bild oder bildhafte Offenbarung – Phase, in der das Unverständnis des menschlichen Empfängers dargestellt wird – Erklärung des Bildes durch eine zusätzliche Wortoffenbarung. – Interessant ist, dass den Platz des Bildes sehr verschiedenartige Textgattungen einnehmen können, nämlich Schriftzitate aus dem Alten Testament, Gleichnisse Jesu, Visionen, bisher nicht verstandene Worte Jesu, Stationen einer Himmels- oder Höllenreise. In der Wort-Offenbarung wird dann tunlichst jeder einzelne Zug erklärt. Der Offenbarer, der dieses alles im Einzelnen deutet, heißt dann in der Literatur der Visionen und Himmelsreisen der «angelus interpres» (Deute-Engel).

Der theologische Sinn dieser Doppelung von Vision und Audition ist: Der Mensch, dem die Offenbarung zuteil wird, kann sie von sich aus nicht deuten. Er bedarf einer zweiten Offenbarung, die für ihn die «Auslegung» garantiert und legitimiert. Wenn solches also bei der Verklärung Jesu geschieht, dann bedarf die Worterklärung des Ganzen deutlich der Absicherung, und zwar hier durch die Tatsache, dass Gott selbst mit eigener Stimme spricht. [...]


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