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Titelcover der archivierte Ausgabe 2/2008 - klicken Sie für eine größere Ansicht
Herausgeber und Redaktion
JOACHIM HAKEJoachim Hake
Direktor der Katholische Akademie in Berlin e.V.
URSULA SCHUMACHERUrsula Schumacher
Professorin für Katholische Theologie und Religions-pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
JAN-HEINER TÜCKJan Heiner Tück
Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
Herausgeber und Redaktionsbeirat stellen sich vor.
Lesermeinung von
Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Leseprobe 2
Julia Knop
Gotteswahn im Kinderzimmer
Ein Ferkel im Dienst der Religionskritik
Das Genre des religiösen Kinder-Sachbuchs boomt. Vielfalt und Auflagenhöhe der Publikationen sprechen eine deutliche Sprache. Verlage können sich keine Überproduktion leisten, schon gar nicht auf dem kostspieligen Feld der Kinderbuchherstellung. Kinder-Sachbücher zu Glaube und Religion werden gekauft, verschenkt und gelesen. Das breite Angebot im Bereich des religiösen Kinder-Sachbuchs ist ein deutliches Indiz dafür, dass heutige Eltern sich in der Verantwortung sehen, Glaube und Religion in der Entwicklung und Erziehung ihrer Kinder zu thematisieren. Da der Kauf von Kinderbüchern in der Regel in der Hand von Erwachsenen liegt, spiegelt sich in ihnen nicht nur kindlicher Wissenshunger, sondern auch die Nachfrage und unterschiedliche Motivlage von Erwachsenen, die sie auswählen.

Viele Eltern entscheiden sich für affirmativ ausgerichtete Kinderbücher, weil sie selbst existenziell im Glauben engagiert sind und das Ziel verfolgen, ihn in der Familie zu teilen und einzuüben. Deskriptiv angelegte Bücher, die die Vielfalt der Religionen und Sinnangebote thematisieren und bekenntnisfrei vergleichen, werden eher Eltern ansprechen, die der viel beschworenen «Wiederkehr des Religiösen» skeptisch gegenüber stehen und die Sorge der Medien angesichts eines vermeintlich besonders hohen Gewaltpotenzials von Religion teilen. Auffällig ist, dass gegenwärtig beide Formen des religiösen Kinderbuchs stark informativ ausgerichtet sind. Dies spricht dafür, dass in der jetzigen Elterngeneration ein vergleichsweise hoher Informationsbedarf in Sachen Religion besteht, dass der kognitive Gehalt des Glaubens stärker in den Blick rückt, und dass Eltern sich mit Sinn-, Religions- und Glaubensfragen konfrontiert sehen, die sie möglicherweise nur unzureichend beantworten können. [...]


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