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Titelcover der archivierte Ausgabe 4/2008 - klicken Sie für eine größere Ansicht
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JOACHIM HAKEJoachim Hake
Direktor der Katholische Akademie in Berlin e.V.
URSULA SCHUMACHERUrsula Schumacher
Professorin für Katholische Theologie und Religions-pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
JAN-HEINER TÜCKJan Heiner Tück
Professor für dog-
matische Theologie, Universität Wien
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Anton SvobodaAnton Svoboda,
Dipl.-Theologe, Musiker

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Leseprobe 1
Saskia Wendel
Die Fetischisierung des «schönen» Körpers
Kritische Bemerkungen zu gegenwärtigen Körperpraxen
«Einfach schön»? Vor einigen Jahren führte die Ausstrahlung der TV-Sendung «Einfach schön – The Swan» zu heftigen Diskussionen darüber, ob mit dieser Sendung nicht endgültig die Grenzen des guten Geschmacks überschritten worden sind: Junge Frauen, die sich zu einer Schönheits-Operation entschlossen hatten, wurden vor, während und nach der Operation gefilmt. Unter dem Beistand der Moderatorin Verona Pooth wurde das Ergebnis der Operation enthüllt und dann die «Schönste» der enthüllten operierten Damen gewählt. «The Swan» schwamm nur kurz im TV-Programm- Sumpf – wohl auch aufgrund der deutlichen Kritik der Öffentlichkeit. Doch die Themen Körperkult und Schönheitswahn sind weiterhin dominant, und dies nicht nur im Fernsehen. Ein Blick auf den boomenden Markt des Fitness- und Wellness-Bereiches zeigt, wie sehr die Sehnsucht nach dem wohlgeformten, perfekten Körper und nach makelloser Schönheit mittlerweile das alltägliche Leben bestimmt. Selbstverständlich war der Wunsch nach dem «schönen Körper» schon immer ein Thema, dennoch lässt sich feststellen, dass sich das Bedürfnis nach Schönheit nochmals gesteigert hat, dass es andere, auch exzessivere Formen angenommen hat, und dass dieses Bedürfnis noch weit mehr als früher medial verstärkt und gesteuert, ja teilweise erzeugt wird.

Die Modellierung des Körpers als Folge des Begehrens nach Schönheit, Fitness, Vitalität gehorcht darüber hinaus kaum den je eigenen Vorstellungen, sondern häufig diskursiv erzeugten Konstrukten von Körperbildern und von sozialen Normen, die dem Leib eingeschrieben werden und so das Bild des «Wunschkörpers» formen und bestimmen. Der Eigenleib wird so zum konstruierten Objekt, zum Körper, und dies durch konkrete «Körpertechnologien» bzw. Körperpraxen. Der eigene Leib wird als Körper zu einem Gegenstand, der sich beliebig bearbeiten lässt: «… der natürliche, fehlerhafte, alternde … Körper ist ein Objekt der Verachtung. … Er muss gebändigt, gezähmt, geformt und damit zu einem neuen, quasi re-inkarnierten Körper werden.» [...]


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