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JOACHIM HAKEJoachim Hake
Direktor der Katholische Akademie in Berlin e.V.
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Professorin für Katholische Theologie und Religions-pädagogik an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe
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Professor für dog-
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Editorial
Jan-Heiner Tück
Erinnerung an die Zukunft – 40 Jahre «Communio»
Die deutsche Edition der Internationalen Katholischen Zeitschrift COMMUNIO begeht in diesem Jahr ihr 40jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass hat vom 16.–17. März im Erbacher Hof Mainz ein Symposium unter dem Titel «Erinnerung an die Zukunft» stattgefunden, das in diesem Heft – um einige Beiträge erweitert – dokumentiert wird. Jubiläen sind Anlass, innezuhalten und zu fragen: Welchen Weg haben wir bisher zurückgelegt? Wo stehen wir heute? Was liegt an Herausforderungen vor uns? In die Freude und den Dank über das Erreichte mischt sich die selbstkritische Frage, ob wir den Anfängen treu geblieben sind, wie es um den aktuellen Kurs der Zeitschrift steht, die mit dreizehn anderen nationalen Editionen vernetzt ist, und ob das Ziel immer klar im Blick ist? Es könnte ja sein, dass es hin und wieder Kurzsichtigkeiten gibt und die Kompassnadel wegen diverser Erschütterungen im kirchlichen oder gesellschaftlichen Leben vom Kurs der Mitte abweicht.

«Erinnerung an die Zukunft – 40 Jahre COMMUNIO» haben wir dieses Symposium überschrieben. Seltsam, ließe sich einwenden: Erinnerung bezieht sich doch immer auf das, was zurückliegt, nicht aber auf das, was noch kommt. Die Erinnerung ist die Königin der Vergangenheit, das Reich der Zukunft gehört der Erwartung. Was also soll die Rede von der Erinnerung an die Zukunft? – Zunächst, dass die Erinnerung nicht in musealisierender Absicht erfolgt. Die Rückbesinnung auf die Gründungsintention der Zeitschrift muss nach vorne hin offen sein, sie darf nicht zu einer nostalgischen Beschwörung geraten, die das Denken der Anfänge einfriert. Traditionalismus ist das Gegenteil von Tradition, lebendiger Überlieferung. Ein bloßes Nachsprechen dessen, was andere vorgesprochen haben, mögen sie auch noch so bedeutend sein, kann angesichts der rasanten Transformationsprozesse, in die wir hineingestellt sind, nicht das Rezept sein. Dennoch gilt es, einer gewissen Geschichts- und Traditionsvergessenheit gegenzusteuern und die Quellen des Katholischen – Schrift und Überlieferung – im Sinne einer memoria futuri immer neu anzueignen.

Darüber hinaus gibt es im Denken der Anfänge unabgegoltene Einsichten und unausgeschöpfte Potentiale, die gerade heute neu fruchtbar gemacht werden könnten. Hans Urs von Balthsars Wort vom «Mut, sich christlich zu exponieren», ist von unverwelkter Aktualität und steht der gängigen wissenschaftspolitischen Empfehlung entgegen, das Projekt der Historisierung zur Neutralisierung von theologischen Wahrheitsansprüchen zu betreiben.

Im vorliegenden Heft kommen zunächst die Gründungsherausgeber selbst zu Wort. Das erste Wort hat der wohl prominenteste unter ihnen, Joseph Ratzinger – heute Papst Benedikt XVI., der in Mainz zwar persönlich abwesend und doch auf bemerkenswerte Weise anwesend war, da er aus Anlass des Mainzer Jubiläumssymposiums einen Brief übersandt hatte – ein schönes Zeichen der Verbundenheit, das mit dankbarer Aufmerksamkeit aufgenommen wurde. Überlegungen von Hans Maier zur Gründungsgeschichte der Zeitschrift schließen sich an, die nicht nur den Geist der Anfänge ins Gedächtnis rufen, sondern auch in wenigen Strichen prägnante Kurzporträts der Gründungsherausgeber zeichnen. Karl Kardinal Lehmann umreißt demgegenüber das theologische Programm von COMMUNIO, beleuchtet die Mehrschichtigkeit dieses Begriffs und die unterschiedlichen Akzentsetzungen, die er in der nachkonziliaren Rezeption gefunden hat. Dabei lässt er auch die Stimme Hans Urs von Balthasars, des eigentlichen Spiritus rector dieser Zeitschrift, noch einmal ausführlich zu Wort kommen. [...]


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