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Leseprobe 1
Peter Henrici
HAT DAS KONZIL DIE PRIESTER, HABEN DIE PRIESTER DAS KONZIL VERGESSEN?
Eine der eindrücklichsten und nachhaltigsten Auswirkungen des II. Vatikanischen Konzils scheint in unseren Ländern der Rückgang der Priesterberufungen zu sein, der auf die Dauer zu einem erheblichen Priestermangel führt. Zweifellos spielen bei diesem Rückgang mehrere Faktoren mit: soziologische, religionssoziologische, kulturelle, die Veränderung der Familien- und der Ausbildungsstruktur, Nachwirkungen der 68er Revolution und ähnliches; doch der zeitliche Zusammenfall dieses Rückgangs mit der Nachkonzilszeit wirft doch die Frage auf, ob und wie weit das Konzil an diesem Rückgang zumindest mitschuldig ist. Gegen Ende des Konzils zirkulierte in der Tat das bittere Scherzwort: «Was ist ein Priester? Ein Priester ist ein ehemaliger Diakon, der nicht Bischof geworden ist und auch nicht die Würde eines Laien besitzt.» In der Bitterkeit dieses Wortes spiegelt sich die Enttäuschung nicht weniger Priester, dass sie vom Konzil sozusagen vergessen wurden. Es hat den verheirateten Diakonat als eigenständige Weihestufe in der lateinischen Kirche wieder neu eingeführt; die Bischöfe haben viel über sich selbst, über ihren Dienst und über das Bischofskollegium gesprochen; die Rolle der Laien als aktive und priesterliche Mitglieder des Volkes Gottes wurde wiederholt unterstrichen, aber über die Priester schien das Konzil sich auszuschweigen. So konnten die Priester sich gegen Ende des Konzils als «quantité négligeable» in der Kirche fühlen.

I.

Dass das Konzil sich über die Priester ausgeschwiegen habe, stimmte allerdings nur teilweise. Wer die Konzilstexte genau las – aber wer tat das schon? – konnte sowohl in der Konstitution über die Kirche Lumen gentium (LG 28) wie im Dekret über die Hirtenaufgabe der Bischöfe Christus Dominus (CD 28-32) zwei ziemlich ausführliche Darlegungen über den Dienst der Priester finden. Diese Ausführungen wurden jedoch in der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen, weil sie nichts Aufsehenerregendes oder Neues brachten. Auch den Priestern konnten sie keinen großen Ansporn geben; denn ihr Priestertum wurde im Wesentlichen negativ definiert, in Absetzung vom Bischofsamt und vom allgemeinen Priestertum der Gläubigen. Es konnte nicht allzu motivierend sein, «sorgsame Mitarbeiter» und «Hilfe und Organ der Ordnung der Bischöfe» zu sein (LG 28). Auch der Dienst der Priester wurde in den genannten Texten nach seinen verschiedenen Facetten zwar sympathisch, aber in sehr herkömmlicher Weise beschrieben, sodass sich auch daraus keine neuen Anstöße ergaben.

Etwas besser erging es dem relativ kurzen Dekret über die Ausbildung der Priester Optatam totius, das in der drittletzten öffentlichen Sitzung zugleich mit dem Dekret über die Hirtenaufgabe der Bischöfe Christus Dominus und der Erklärung über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen Nostra aetate veröffentlicht wurde. Für die öffentliche Wahrnehmung blieb es zwar im Schatten dieser Erklärung; doch in den betroffenen Institutionen, den theologischen Studienanstalten und den Priesterseminaren, wurde es gelesen und relativ eifrig diskutiert. Wie weit das, was das Konzil mit diesem Dekret beabsichtigte, dann auch tatsächlich zur Ausführung kam, steht auf einem anderen Blatt.

Doch es gab noch mehr, aber es blieb den Augen der Öffentlichkeit und leider auch der Priester weitgehend verborgen. Seit der Vorbereitungszeit des Konzils arbeiteten mehrere Kommissionen an einem, ursprünglich sogar drei Dekreten über die Priester und für sie. Es wurde zu einem der meistbearbeiteten Texte des Konzils, zunächst mehrmals überarbeitet, dann zu zehn bzw. zwölf Leitsätzen zusammengestrichen und schließlich wieder so ausführlich ausformuliert, dass es zum zweitlängsten Dekret des Konzils wurde. Im Lauf seiner Ausarbeitung haben die Bischöfe, ja ganze Gruppen von Bischöfen zuerst 295, dann nacheinander 464, 53 und 466 Anmerkungen und Änderungsvorschläge («Modi») eingebracht. In der Schlussabstimmung am 12./13. November 1965 legten sie noch einmal 5671 Änderungsvorschläge vor, die bis zur Verkündigung des Dekrets am 7. Dezember 1965 eingearbeitet werden mussten. Schon das zeigt, dass das Thema den Bischöfen keineswegs gleichgültig war, dass sich seine Ausformulierung aber auch als schwierig erwies.

Schon die Benennung der Priester schwankte. Zuerst wurden sie als «Kleriker» angesprochen, im Gegensatz zu den Laien, dann als «Opferpriester» (sacerdotes), was ihr gemeinsames Priestertum mit den Bischöfen und ihren Bezug zur Eucharistie betonte, und schließlich als «Älteste» (presbyteri, Priester) im Hinblick auf ihre Vorsteherfunktion in den Gemeinden. Auch die Zielrichtung des Dokuments entwickelte sich. Es war zunächst rein disziplinarisch gedacht und betonte die Pflichten der Priester. Dann besannen sich die Bischöfe auf ihre Hirtenaufgabe und wollten Hilfen für das geistliche Leben der Priester geben, ohne jedoch eine eigene, glaubwürdige priesterliche Spiritualität entwerfen zu können. Schließlich meinten nicht wenige, auch die theologische Grundlage des Priestertums müsse dargestellt werden, was mit Hinweis auf Lumen gentium zunächst abgewiesen wurde und dann kurz zusammengefasst als 1. Kapitel in das endgültige Dekret einging, ohne dass dabei wesentlich neue und überzeugende Einsichten zutage getreten wären.

II.

Die Promulgation des Dekrets verlief unglücklich. Es wurde in der letzten Arbeitssitzung des Konzils, am 7. Dezember 1965, fast einstimmig gutgeheißen und verkündet, zusammen mit der Pastoralkonstitution über die Kirche in der Welt von heute Gaudium et spes, dem Dekret über die Missionstätigkeit der Kirche Ad gentes und der Erklärung über die Religionsfreiheit Dignitatis humanae. Diese drei Texte konnten alle, je auf ihre Weise, in der Öffentlichkeit größeres Interesse beanspruchen als das Dekret über Dienst und Leben der Priester Presbyterorum ordinis. Es ging schlicht unter und verschwand, weitgehend ungelesen, in den Ausgaben der Konzilstexte. Doch selbst wenn heute ein Priester diesen Text wirklich liest, wird ihn vermutlich der ermahnende Tonfall des Dekrets mit den immer neuen Forderungen, die es an ihn stellt, und die ständig wiederholte Rückbindung der Priester an die Bischöfe eher irritieren als erbauen. Tatsächlich bietet das Dekret wenig Hilfe für die Seelsorge in einer zunehmend schwierigen Situation, von der zwar gelegentlich in einem halben Satz die Rede ist. Es kann auch kaum etwas beitragen zur Identitätsfindung der Priester in einer neuen Zeit. Offensichtlich ist das Dekret nicht ganz ausgereift, trotz oder vielleicht wegen seiner vielfachen Umarbeitung und wegen dem Zeitdruck, unter dem es abgeschlossen werden musste.

III.

Dennoch könnte es manche Anregung geben für eine Erneuerung des Priesterbildes und für eine Theologie und Spiritualität des Priestertums. Seine Überschrift: «Über Dienst und Leben der Priester» will anzeigen, dass das Priestertum und die Spiritualität der Priester von ihrer Aufgabe in der Kirche her zu verstehen sind, eine funktionalistische Definition des Priestertums, ganz im Sinne neuzeitlichen Denkens. Dafür müssen jedoch die Aufgaben der Priester richtig gesehen werden. Die Nachkonzilszeit hat hier eine unglückliche Verschiebung gebracht, weil die vom Konzil gewünschte Mitarbeit der Laien und die Belebung des Pfarrgemeindelebens die Priester mit Sitzungen und Organisationsaufgaben überhäuft haben, statt sie zu entlasten. Hier wären tatsächlich viele Aufgaben an Diakone und Laien zu delegieren, um die Priester für ihren eigentlichen priesterlichen Dienst freizustellen.

Worin dieser eigentlich priesterliche Dienst besteht, wird im Dekret relativ breit und in unerwarteter Perspektive ausgeführt. Nicht die Feier der Eucharistie und der übrigen Sakramente wird in den Vordergrund gestellt, sondern die Verkündigung des Evangeliums und die «Erziehung der Menschen zu christlicher Reife» (PO 6). Dabei, sagt der Text, seien der «besonderen Sorge» der Priester «auch die anvertraut, die die Sakramente nicht mehr empfangen, ja vielleicht sogar vom Glauben abgefallen sind», aber «auch die Brüder […], die nicht in voller kirchlicher Gemeinschaft mit uns stehen» sowie «alle diejenigen […], die Christus nicht als ihren Erlöser anerkennen» (PO 9). Diese Umschreibung des priesterlichen Dienstes öffnet den Blick auf die anderen, wichtigeren Konzilsdokumente, namentlich auf die Liturgiekonstitution Sacrosanctum Concilium, auf die Konstitution über die göttliche Offenbarung Dei Verbum und auf die Pastoralkonstitution Gaudium et spes mit ihrer christozentrischen und gerade deshalb alle Menschen und jeden Menschen umfassenden Anthropologie, aber auch auf das Ökumenismusdekret Unitatis redintegratio und die Erklärung über die nichtchristlichen Religionen Nostra aetate. Wenn man sich fragt, was das Konzil den Priestern zu sagen hat, müsste man vor allem diese Dokumente aus priesterlicher Perspektive neu lesen und neu bedenken.

In der Liturgiekonstitution werden naturgemäß die Priester, bzw. die Seelsorger immer wieder genannt und ihre Aufgaben umschrieben. Darüber hinaus betrifft auch das meiste, was das Konzil allgemein über die Liturgie sagt, in erster Linie die Priester. So etwa die Liturgie als «Höhepunkt, dem das Tun der Kirche zustrebt, und zugleich die Quelle, aus der all ihre Kraft strömt» (SC 10), das Pascha-Mysterium von Tod und Auferstehung Christi, um das «das ganze liturgische Leben kreist» (SC 6), sowie «jenes innige und lebendige Ergriffensein von der Heiligen Schrift […], von dem die ehrwürdige Überlieferung östlicher und westlicher Riten zeugt» (SC 24). Daraus ergibt sich die rechte Disposition zum «Dienst der Predigt», der «vor allem aus dem Quell der Heiligen Schrift und der Liturgie [schöpfen soll], ist sie doch die Botschaft von den Wundertaten Gottes in der Geschichte des Heils, das heißt im Mysterium Christi, das allezeit in uns zugegen und am Werk ist, vor allem bei der liturgischen Feier» (SC 35).

Das wird in der Konstitution über die göttliche Offenbarung weiter ausgeführt und vertieft. Die Priester und Seelsorger werden darin zwar nur gegen Schluss zweimal genannt (DV 25); doch das Dokument hat ihnen auch zweimal den Ehrentitel «Diener des Wortes» (DV 23; 24) zuerkannt, den bisher die evangelischen Pastoren für sich gepachtet hatten. Auch alles, was das Konzil kurz, aber eindringlich über die Heilige Schrift im Leben der Kirche sagt, gilt zweifellos in erster Linie für die Priester: «Die Kirche hat die Heiligen Schriften immer verehrt wie den Herrenleib selbst, weil sie, vor allem in der heiligen Liturgie vom Tisch des Wortes Gottes wie des Leibes Christi ohne Unterlass das Brot des Lebens nimmt und den Gläubigen reicht» (DV 21).

Diese kurzen Hinweise und Auszüge können zeigen, dass sich aus den großen Konzilstexten ein vertieftes Verständnis des priesterlichen Dienstes, und darüber hinaus eine eigentlich priesterliche Spiritualität herauslesen ließe. Diese Spiritualität könnte man mit einem vielzitierten Wort Karl Rahners dahingehend zusammenfassen, dass «der Priester der Zukunft ein Mystiker sein wird oder nicht sein wird».

Eine weitere Anregung, die ebenfalls zu bedenken und besser auszuformulieren wäre, gibt das Priesterdekret bezüglich der Gemeinschaft, der communio, der Priester untereinander und mit dem Bischof. Das Dekret empfiehlt ein Gemeinschaftsleben der Priester (PO 8) und das Teilen, ja Zusammenlegen der Einkünfte (PO 8 und 21). Es weist auch wiederholt etwas schüchtern darauf hin, dass die Priester einer Diözese zusammen das Presbyterium bilden (PO 7, 8, 19, 20), ähnlich dem Kollegium der Bischöfe, und dass es in einem Priesterrat (den das Dekret über das Hirtenamt noch nicht kannte) seinen Ausdruck und seine Stimme gegenüber und mit dem Bischof finden soll (PO 79). Doch wie die Kollegialität der Bischöfe (und damit die synodale Struktur der Kirche) zwar in den Konzilstexten steht, im kirchlichen Alltag jedoch bisher nur unvollkommen gelebt wird, so muss auch die Rolle des Presbyteriums und des Priesterrats noch genauer definiert und in der Praxis verbessert werden. Hier hat das Konzil Wünsche geweckt, die erst noch zu erfüllen sind.

Erstaunlich offen und bedenkenswert sind die Ausführungen über den priesterlichen Zölibat ausgefallen (PO 16), wohl unter dem Einfluss der katholischen Ostkirchen. Obwohl Papst Paul VI. die Bischöfe gebeten hatte, sich darüber nur schriftlich an ihn, nicht aber öffentlich in der Konzilsaula zu äußern, da dieses Thema «große Klugheit verlangt und von sehr großer Bedeutung ist.» Dennoch sind die Formulierungen im Schlussdokument offener als in späteren lehramtlichen Äußerungen. Auch die schon in der römischen Diözesansynode gemachten Aussagen über ein mögliches Versagen der Priester verdienen Beachtung:

Schließlich werden sich die Priester, aufgrund der gleichen Gemeinschaft im Priestertum, in besonderer Weise denen gegenüber verpflichtet wissen, die unter irgendwelchen Schwierigkeit leiden; sie sollen ihnen rechtzeitig Hilfe zukommen lassen, wenn nötig durch taktvolle Ermahnung. Mit brüderlicher Liebe und großer Herzensgüte sollen sie aber denen zur Seite stehen, die in irgendwelchen Punkten versagt haben; für sie müssen sie sich mit inständigem Gebet bei Gott verwenden und sich ihnen gegenüber stets als wahre Brüder und Freunde erweisen (PO 8).

Somit trügt der Schein, dass sich die Konzilsväter wenig um ihre Priester gekümmert haben, wenigstens teilweise. Auch über das Priestertum wäre in den Konzilstexten noch recht viel Unabgegoltenes zu finden. Seine Entdeckung und Umsetzung könnte sich in der gegenwärtigen Krise des Priestertums als hilfreich erweisen. Es würde die Bereitschaft erfordern, die angerissenen Gedanken zu vertiefen, sie zu Ende zu denken und sie in die Praxis umzusetzen. Das Priestertum müsste nicht mehr einfach «von oben», vom Bischofsamt her definiert werden, aber auch nicht einfach in Absetzung vom allgemeinen Priestertum aller Gläubigen. Vielmehr wäre die bleibende Verwirklichung des Priestertums auch in den Bischöfen zu betonen, die ja jahrelang Priester waren und auch als Bischöfe in erster Linie Priester bleiben und priesterliche Dienste ausüben. Das Priestertum wäre als eine besondere, der Kirche geschenkte Dienstgnade, ein Charisma, zu sehen, «aus den Menschen ausgewählt und für die Menschen eingesetzt zum Dienst vor Gott» (Hebr 5,1), wobei der gleiche Hebräerbrief hinzufügt: «Und keiner nimmt sich eigenmächtig diese Würde, sondern er wird von Gott berufen, so wie Aaron» (Hebr 5,4). Auch die «Kollegialität» der Priester untereinander und mit ihrem Bischof wäre im Bewusstsein des einen und gleichen Priestertums bei Bischöfen und Priestern zu stärken und ausdrücklicher in die Praxis umzusetzen. Soweit dies neue gesamtkirchliche Weisungen und kirchenrechtliche Anpassungen erforderte, müsste dafür kein neues Konzil einberufen werden; die Autorität einer Bischofssynode zusammen mit dem nachsynodalen Schreiben des Papst könnte dafür wohl genügen. In ähnlicher, weniger tief eingreifender Weise hat dies das nachsynodale Schreiben Papst Johannes Pauls II. Pastores dabo vobis (1992) über die Ausbildung der Priester in der heutigen Zeit bereits getan. Es erwähnt eingangs, dass sich die Bischofssynoden bereits viermal (1967, 1971, 1974 und eben 1990) mit der Priesterfrage befasst haben, und zeichnet dann in den Kapiteln II und III (Nr. 11-33) ein viel zeitgemäßeres, besser nachvollziehbares, christozentrisches Priesterbild als im Konzilsdokument. Das zeigt einerseits, dass einige Konzilsdokumente durchaus verbessert werden können. Anderseits hat aber auch dieses Dokument fast nur in den Anstalten für die Priesterausbildung einige Beachtung gefunden. Der eingangs festgestellten scheinbaren Priestervergessenheit des Konzils ist somit eine weitgehende Konzilsvergessenheit vieler Priester gegenüber zu stellen. Die Kluft zwischen Konzilsereignis, Konzilstexten und Konzilsrezeption, diese vielfach nur durch die Medien vermittelt, zeigt sich auch hier.

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